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Kampfflugzeug offenbar in Syrien abgeschossen

Krieg in Syrien  

Rebellen schießen Kampfflugzeug ab

14.08.2019, 18:27 Uhr | rtr, pdi

Kampfflugzeug offenbar in Syrien abgeschossen. Ein Kampfflugzeug der syrischen Armee (Symbolbild): In der Provinz Idlib ist offenbar eine Suchoi-22 abgestürzt. (Quelle: imago images)

Ein Kampfflugzeug der syrischen Armee (Symbolbild): In der Provinz Idlib ist offenbar eine Suchoi-22 abgestürzt. (Quelle: imago images)

Der Kampf um die letzte Rebellen-Provinz in Syrien geht weiter. Nun ist in Idlib ein Kampfjet abgestürzt, die Maschine ist offenbar ein Jagdbomber russischer Bauart. 

In der umkämpften Provinz Idlib im Nordwesten Syriens haben Rebellen nach Angaben von Beobachtern einen Kampfjetder Regierungstruppen abgeschossen. Der Pilot habe sich mit dem Schleudersitz retten können und sei gefangengenommen worden, teilte die der Opposition nahe stehende Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch mit. Die in Großbritannien ansässige Gruppe stützt sich auf ein Netz von Informanten in Syrien.

Die islamistische Gruppe Tahrir al-Scham, die mächtigste Rebelleneinheit im Nordwesten, erklärte, sie habe einen Jet vom Typ Suchoi-22 abgeschossen. Die Maschine sei in der Provinz Homs gestartet. Sie stürzte nahe der von Rebellen gehaltenen Stadt Chan Scheichun ab. In Richtung dieser Stadt rücken derzeit die Truppen von Präsident Baschar al-Assad vor.

Assad-Armee rückt vor

Die Assad-Armee hat vor etwa drei Monaten ihre Offensive gegen die letzte größere Rebellen-Enklave im Nordwesten begonnen. Am Wochenende eroberten sie die strategisch wichtige Stadt Al-Hobeit. Sie gilt als Zugang zum südlichen Teil der im Nordwesten des Landes gelegenen Provinz Idlib, zur wichtigen Autobahn zwischen der Hauptstadt Damaskus und Aleppo sowie zur Stadt Chan Scheichun.


Nach ihrer Vertreibung aus anderen Landesteilen kontrollieren die Rebellen noch den größten Teil Idlibs und Gebiete in den Provinzen Aleppo, Hama sowie Latakia. Außerdem harren kleinere Rebelleneinheiten im Südosten Syriens an der Grenze zu Jordanien aus. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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