Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > Krisen & Konflikte >

Donald Trump tönt: "Ohne mich wäre Hongkong ausgelöscht worden"

Trump ganz bescheiden  

"Ohne mich wäre Hongkong ausgelöscht worden"

22.11.2019, 20:10 Uhr | AFP

Donald Trump tönt: "Ohne mich wäre Hongkong ausgelöscht worden". Donald Trump und Xi Jinping: Die zwei Staatschefs verhandeln gerade ein Handelsabkommen. (Symbolbild) (Quelle: imago images)

Donald Trump und Xi Jinping: Die zwei Staatschefs verhandeln gerade ein Handelsabkommen. (Symbolbild) (Quelle: imago images)

Während der Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit China hat US-Präsident Trump für Aufregung gesorgt. Er macht sich selbst dafür verantwortlich, dass China bei den Protesten in Hongkong nicht die Armee eingesetzt hat.

US-Präsident Donald Trump hat für sich in Anspruch genommen, eine chinesische Militärintervention in Hongkong verhindert zu haben. "Ohne mich wäre Hongkong in 14 Minuten ausgelöscht worden", sagte Trump am Freitag im konservativen US-Sender Fox News. Dann wären in der seit Monaten von Protesten erschütterten chinesischen Sonderverwaltungszone "tausende Menschen" getötet worden, betonte er.

Trump sieht sich auf der Seite Hongkongs und Chinas Xi Jinping gleichzeitig

Der chinesische Staatschef Xi Jinping habe "eine Million Soldaten" vor den Toren Hongkongs stationiert, sagte Trump. Sie seien nur deswegen nicht in das Gebiet einmarschiert, weil er Xi darum gebeten habe. Er habe Xi gesagt: "Bitte machen Sie es nicht. Sie würden einen großen Fehler begehen." Eine chinesische Militärintervention hätte "unglaublich negative Auswirkungen" auf die Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen den USA und China, hob der US-Präsident hervor.

Die USA stünden an der Seite Hongkongs, aber er stehe auch an der Seite von Präsident Xi, sagte Trump in dem Telefoninterview. Der US-Kongress hatte diese Woche für zwei Gesetze zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Hongkong gestimmt. Unter anderem sollen Handelsprivilegien für Hongkong entzogen werden, wenn Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit in der früheren britischen Kolonie unterdrückt werden. Trump muss die Texte noch unterzeichnen.

Die USA befinden sich derzeit in schwierigen Verhandlungen über ein Handelsabkommen mit China. Trump beteuerte auf Fox News, eine Einigung sei "womöglich sehr nah".
 

 
Nur Stunden zuvor hatte Xi gesagt, Peking wolle ein Abkommen mit den USA – scheue aber auch nicht vor einem harten Konflikt mit Washington zurück. "Wir wollen keinen Handelskrieg beginnen, aber wir haben keine Angst", sagte er in Peking. "Wenn nötig, werden wir zurückschlagen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Ulla Popkenbonprix.deOTTOhappy-sizetchibo.deLIDLBabistadouglas.deBAUR

shopping-portal