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Iran-Konflikt: Streit über US-Truppenabzug: Trump droht Irak mit Sanktionen


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Trump droht Irak mit Sanktionen wie nie zuvor

Von dpa
Aktualisiert am 06.01.2020Lesedauer: 1 Min.
US-Präsident Donald Trump am Freitag bei einer Veranstaltung in Miami.
US-Präsident Donald Trump am Freitag bei einer Veranstaltung in Miami. (Quelle: Evan Vucci/AP/dpa./dpa)
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Nach der Tötung eines iranischen Top-Generals und anschließender Unruhen will der Irak, dass US-Truppen das Land verlassen. Für US-Präsident Donald Trump ist das keine Option.

US-Präsident Donald Trump hat dem Irak für den Fall eines feindseligen Rauswurfs der rund 5000 US-Soldaten aus dem Land mit drastischen Sanktionen gedroht. Sollte der Irak nicht die Bedingungen der USA für einen Abzug erfüllen, werde seine Regierung Sanktionen verhängen "wie nie zuvor", sagte Trump mitreisenden Journalisten zufolge während des Rückflugs aus dem Bundesstaat Florida nach Washington in seinem Regierungsflugzeug Air Force One.


Trump forderte, die Regierung in Bagdad müsse die Kosten für bestimmte von den USA im Irak gebaute Infrastruktur zurückerstatten, darunter ein moderner Luftwaffenstützpunkt, der Milliarden US-Dollar gekostet habe. "Wir ziehen nicht ab, es sei denn, sie erstatten uns das zurück", sagte Trump den Angaben zufolge. Sollte es keine einvernehmliche Lösung geben, müsse zu Sanktionen gegriffen werden, sagte er demnach weiter. "Im Vergleich dazu werden die Iran-Sanktionen einigermaßen harmlos erscheinen", drohte er den mitreisenden Journalisten zufolge.

Das irakische Parlament hatte am Sonntag die Regierung aufgefordert, alle ausländischen Truppen des Landes zu verweisen. Zudem sollen ausländische Truppen künftig auch den irakischen Luftraum nicht mehr nutzen dürfen.

Die USA haben derzeit vor allem für den Kampf gegen die Terrormiliz Islamischer Staat rund 5000 US-Soldaten im Irak stationiert. Der Beschluss des Parlaments war von dem tödlichen US-Luftangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani in der Nacht zum Freitag in Bagdad ausgelöst worden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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