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USA: Barack Obama findet Donald Trump lächerlich

Verschwörungstheorie zu Wahlbetrug  

Obama macht sich über Trump lustig

05.08.2016, 14:31 Uhr | AFP, dpa, AP, t-online.de

USA: Barack Obama findet Donald Trump lächerlich. Trumps Aussagen zu einem möglichen Wahlbetrug im Herbst entlocken US-Präsident Obama nur ein müdes Lächeln. (Quelle: Reuters)

Trumps Aussagen zu einem möglichen Wahlbetrug im Herbst entlocken US-Präsident Obama nur ein müdes Lächeln. (Quelle: Reuters)

Falls Donald Trump die Präsidentenwahl in den USA verliert, kann das nur Wahlbetrug sein. So schwurbelt der Kandidat der Republikaner schon seit Wochen. Amtsinhaber Barack Obama hat Trump dafür nun auf die Schippe genommen.

Es sei "lächerlich", dass Trump damit auf Stimmenfang gehe, sagte Obama. Trump bemühe dabei eine "Verschwörungstheorie", um von seinen eigenen Problemen abzulenken. "Ich habe noch nie erlebt, dass jemand von Betrug spricht, bevor überhaupt das Ergebnis da ist", fügte Obama hinzu.

Seinem potenziellen Nachfolger rief Obama zu: "Meine Empfehlung ist: Geh raus und versuche, die Wahl zu gewinnen."

Trump warnt vor Wahlmanipulation

In den vergangenen Tagen hatte Trump wiederholt davor gewarnt, dass ihm bei der Präsidentschaftswahl im November ein Sieg durch Wahlbetrug gestohlen werden könnte. "Am 8. November müssen wir aufpassen, denn die Wahlen werden manipuliert", sagte Trump etwa im Sender Fox News. "Ich hoffe, die Republikaner sind aufmerksam, sonst wird uns der Sieg weggenommen."

Konkrete Anhaltspunkte für seinen Verdacht hat Trump bislang nicht vorgelegt. Kritiker warfen ihm vor, durch den Betrugsverdacht von eigenen Fehlern ablenken zu wollen, die ihn in den jüngsten Umfragen deutlich an Rückhalt bei den Wählern gekostet haben. Obama hatte bereits vor einigen Tagen scharf mit Trump abgerechnet und ihm die Eignung für das Präsidentenamt rundweg abgesprochen.

Trump erhält Geheiminformationen

Zugleich bestätigte Obama, dass Trump geheime Sicherheits-Briefings bekommt. Die Praxis sei sowohl Tradition als auch gesetzlich vorgeschrieben. Eine Einweisung in sicherheitspolitische Themen bekomme auch die demokratische Kandidatin Hillary Clinton.

Er erwarte von beiden Präsidentschaftsbewerbern, dass sie "anfangen, sich wie ein Präsident" zu verhalten und die Informationen für sich behielten, so Obama weiter. Der Präsident antwortete damit auf die Frage eines Journalisten, ob er besorgt über die Aussicht auf Geheimdienst-Briefings für Trump sei.

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