Sie sind hier: Home > Politik > Ausland > USA >

Donald Trump nach 100 Tagen im Amt: "Ich dachte, es wäre leichter"

Donald Trump im Interview  

"Ich dachte, es wäre leichter"

28.04.2017, 14:11 Uhr | rtr, pdi

Donald Trump nach 100 Tagen im Amt: "Ich dachte, es wäre leichter". US-Präsident Donald Trump muss sich noch an seinen neuen Job gewöhnen. (Quelle: dpa)

US-Präsident Donald Trump muss sich noch an seinen neuen Job gewöhnen. (Quelle: dpa)

Nach 100 Tagen im Amt vermisst US-Präsident Donald Trump sein altes Leben. Der ehemalige Immobilien-Unternehmer spricht im Interview mit drei Reuters-Reportern über die persönlichen Einschränkungen, die der neue Job mit sich bringt. Trotzdem blieb er sich bei einigen Gewohnheiten treu.

"Ich liebte mein früheres Leben", sagt Trump im Interview mit Reuters. "Ich habe so viele verschiedene Dinge gemacht." Er arbeite als Präsident mehr als früher. "Ich dachte, es wäre leichter", zieht er Zwischenbilanz. Am Samstag ist der 70-Jährige 100 Tage das amerikanische Staatsoberhaupt.

Im Interview zeigte sich Trump überrascht, wie wenig privaten Spielraum das Amt an der Spitze der Supermacht USA lässt. Er müsse sich immer noch an seinen Personenschutz rund um die Uhr und andere Einschränkungen gewöhnen. "Du lebst wirklich in deinem eigenen, kleinen Kokon. Die Sicherheitsmaßnahmen sind so massiv, dass du wirklich nirgendwo hingehen kannst", sagt Trump. Wenn er das Weiße Haus verlässt, wird er in einem SUV oder einer Limousine gefahren. Er vermisse es, selber hinter dem Steuer zu sitzen. "Ich liebe es zu fahren", sagt der Präsident. "Jetzt kann ich nicht mehr selber fahren."

Kontakt zu Freunden und Geschäftspartnern

Allerdings sind auch viele Dinge im Leben des ehemaligen Geschäftsmanns gleich geblieben. Oft fährt der Präsident zu Treffen mit Freunden oder früheren Geschäftspartnern, um Rat zu suchen und um Kraft aus den Begegnungen zu schöpfen. Seine politischen Berater haben gelernt, das zu akzeptieren.

Immer noch geht dem Präsidenten der Wahlkampf durch den Kopf, in dem er seine demokratische Kontrahentin Hillary Clinton schlug. "Hier, ihr könnt das nehmen, das ist die Landkarte mit der endgültigen Auszählung", sagt Trump. Er reicht Karten der USA über den Schreibtisch im Oval Office, dem Büro des Präsidenten. Die Regionen, in denen seine Republikaner gesiegt haben, sind rot gefärbt. "Das ist wirklich gut, nicht wahr?", sagt er. "Das Rote, das sind wir."

Trumps Verhältnis zu dem Medien ist angespannt. Schon während des Wahlkampfes geriet er mit vielen Medien aneinander. Weil er sich ungerecht behandelt fühlt, hat er seine Teilnahme am traditionellen Jahresessen der White-House-Korrespondenten diesen Samstag abgesagt. "Aber ich würde nächstes Jahr kommen, absolut", sagt der Präsident.

Liebe Leserinnen und Leser,

Leider können wir Ihnen nicht zu  allen Artikeln einen Kommentarbereich zur Verfügung stellen. Mehr dazu erfahren Sie in der Stellungnahme der Chefredaktion.

Eine Übersicht der aktuellen Leserdebatten finden Sie hier.

Gerne können Sie auch auf Facebook und Twitter zu unseren Artikeln diskutieren.

Ihr Community-Team

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail


shopping-portal