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Putin: Kontakt zur Trump-Regierung sei "Unsinn"


Jetzt spricht Putin zur Russland-Affäre

Von reuters, jmt

Aktualisiert am 11.11.2017Lesedauer: 1 Min.
Putin und Trump in Vietnam: Putin hat alle Vorwürfe zurückgewiesen, seine Regierung habe Trump im Wahlkampf unterstützt.Vergrößern des BildesPutin und Trump in Vietnam: Putin hat alle Vorwürfe zurückgewiesen, seine Regierung habe Trump im Wahlkampf unterstützt. (Quelle: Jorge Silva/Reuters-bilder)
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"Unsinn", so hat Russlands Präsident Wladimir Putin Berichte bezeichnet, Angehörige seiner Familie hätten Kontakt zur Trump-Regierung. Auch die US-Ermittlungen gegen Trumps ehemaligen Wahlkampfmanager hätten keine Verbindung zu Russland.

Der russische Präsident Wladimir Putin springt seinem US-Kollegen Donald Trump in der Russland-Affäre um dessen Wahlkampf-Team bei. Putin wies zum Ende des Apec-Gipfels in Vietnam Berichte zurück, seine Familienangehörigen hätten Kontakt zur Trump-Regierung. "Unsinn" sei das.

Wahlkampfmanager angeklagt

FBI-Sonderermittler Robert Mueller hatte kürzlich Trumps früheren Wahlkampfmanager Paul Manafort wegen Geldwäsche und Verschwörung angeklagt hat. Hintergrund sind Kontakte zwischen Trump-Beratern und russischen Regierungsvertretern. Russland habe zu Trumps Gunsten in den Wahlkampf eingegriffen.

Die Ermittlungen gegen Manafort hätten mit Russland nichts zu tun, sagte Putin jetzt in Vietnam. Eine mutmaßliche Verbindung zwischen Manafort und Russland sei von Gegnern Trumps konstruiert worden, sie sollten als Waffe gegen den US-Präsidenten genutzt werden.

Zwielichtige Geschäftskontakte?

Die Russland-Kontakte von US-Handelsminister Wilbur Ross seien rein geschäftlicher Natur gewesen, sagte Putin. Ross selbst hatte Kritik an seinem finanziellen Engagement mit Bezug zu Russland zurückgewiesen. Dass die Reederei Navigator, an der Ross beteiligt sein soll, Geschäftsbeziehungen zu Russland unterhalte, sei vollkommen sauber.

US-Geheimdienste waren im Januar zu dem Schluss gekommen, Putin habe eine Beeinflussung des US-Wahlkampfs angeordnet. So sollen unter anderem Hacker peinliche E-Mails von Trumps Konkurrentin Hillary Clinton ausgespäht und veröffentlicht haben. Zudem soll im Auftrag Russlands Anti-Clinton-Propaganda in sozialen Netzen verbreitet worden sein. Trump und Putin bestreiten die Vorwürfe.

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