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Trump zu seinem Anwalt: "Wie viel kostet uns das? Eins 50?"

  • David Ruch
Von David Ruch

Aktualisiert am 25.07.2018Lesedauer: 3 Min.
US-Präsident Doanld Trump: Wegen möglicher Schweigegeld-Zahlungen für Sex-Partnerinnen unter Druck.
US-Präsident Doanld Trump: Wegen möglicher Schweigegeldzahlungen für Sexpartnerinnen steht der Präsident unter Druck. (Quelle: Leah Millis/Reuters-bilder)
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Donald Trump und seine angeblichen Sex-Affären: Ein heimlich mitgeschnittenes Telefonat wird für den US-Präsidenten zum ernsten Problem. Nun kann jeder hören: Er sprach über Geldtransfers.

Die Affäre um mutmaßliche Schweigegeldzahlungen an angebliche Sexpartnerinnen wird für US-Präsident Donald Trump immer ungemütlicher. Wenige Tage nachdem das FBI einen heimlichen Telefonmitschnitt bei Trumps Anwalt Michael Cohen sicherstellte, hat der US-Sender CNN nun Teile der Aufnahme veröffentlicht. Sie könnten Aufschluss darüber geben, ob der US-Präsident von der Zahlung an das Ex-Playboy-Model Karen McDougal wusste oder diese sogar veranlasste.

Drei Stellen sind in dem Telefonmitschnitt zentral. An einer macht Cohen Trump einen Vorschlag zur Abwicklung bestimmter Zahlungen. Wörtlich sagt er: "Ich muss eine Firma eröffnen, wegen der Transfers all der Infos bezüglich unseres Freundes David, du verstehst? Ich werde das sofort erledigen."

Wer David ist, geht aus dem Telefonat nicht hervor. CNN spekuliert, dass es sich um David Pecker handelt, den Herausgeber des "National Enquirer" und guten Freund Trumps. Das Skandalblatt hatte seinerzeit viel Geld für die McDougal-Story gezahlt, sie aber dann nie veröffentlicht. Der Anwalt und CNN-Analyst Seth Abramson hingegen vermutet hinter David ein Pseudonym von Trump selbst, "David Dennison". Trump hatte das Alias etwa im Zusammenhang mit der Stormy-Daniels-Affäre verwendet, wie er später zugab.

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Cohen sagt weiter, er habe mit Allen Weisselberg, dem Finanzchef von Trumps Holdinggesellschaft, darüber gesprochen, wie man das Ganze angehen könnte. Trump fragt daraufhin: "Wie viel kostet uns das? Eins 50?" Cohen: "Die Finanzierung, ja. Es geht um das ganze Material."

Eins 50, oder 150.000 Dollar – einen Deal in selber Höhe schloss "National Enquirer"-Herausgeber Pecker im August 2016 mit Karen McDougal für die rechte an ihrer Geschichte.

Später sagt Cohen, er habe mit Allen darüber gesprochen, wann es Zeit für die Finanzierung ist. Trump unterbricht ihn daraufhin: "Einen Moment, welche Finanzierung?" Cohen daraufhin: "Na ja, ich muss ihm etwas bezahlen." Dann spricht Trump über eine Zahlung in bar. Ob er sie vorschlägt oder ablehnt, lässt sich aufgrund der schlechten Tonqualität nicht eindeutig raushören. Wörtlich sagt Trump: "(Unverständlich) ... zahl in bar." Cohen daraufhin: "Nein, nein, nein, nein, nein. Ich erledige das."

Karen McDougal: 1998 zum "Playmate des Jahres" gekührt.
Karen McDougal: 1998 zum "Playmate des Jahres" gekührt. (Quelle: Zuma/John Chennavasin)

Die Tonaufnahme entstand laut CNN im Herbst 2016, rund einen Monat vor der Präsidentschaftswahl, als Trump noch als Kandidat der Republikaner durch die USA tourte. Sie ist etwa drei Minuten lang, die entscheidende Passage, in der Cohen und Trump über mögliche Schweigegeldzahlungen sprechen, knapp 50 Sekunden. Vieles von dem, was sie sagen, bleibt vage, möglicherweise absichtlich. Einige Passagen sind aufgrund der Tonqualität schwer zu verstehen. An anderer Stelle bleiben die Zusammenhänge vorerst unklar.

Klar aber ist, dass es sich um die angebliche Affäre Trumps mit Ex-Playmate Karen McDougal zu drehen scheint. Das legt etwa die von Trump erwähnte Summe nahe, die der Zahlung des "National Enquirer" für die Story von Karen McDougal entspricht.

Die Aufnahme wurde nun von einem Anwalt Cohens an CNN weitergereicht. Auslöser seien Aussagen von Trumps Anwalt Rudolph Giuliani gewesen, sagte der Anwalt Lanny Davis. Giuliani hatte sich am Dienstag dagegen verwahrt, dass der Mitschnitt Trumps Kenntnis von einem Deal mit Karen McDougal beweise. "Er tut es nicht", sagte Giuliani der "Washington Post". Das seien Spekulationen, man könne darüber streiten.

Offenbar hat das Anwaltsteam von Cohen aber noch mehr Aufnahmen in der Hinterhand. Die Frage der "Washington Post", ob mit weiteren Veröffentlichungen in den kommenden Wochen zu rechnen sei, wollte Davis nicht kommentieren. Er sagte aber: "Es gibt noch eine Menge weiterer Aufnahmen."

Trumps Anwalt Giuliani hatte vergangenen Freitag eingeräumt, dass Trump mit Cohen über Zahlungen gesprochen habe – aber letztendlich sei kein Geld geflossen. Der Telefonmitschnitt zeige vielmehr, dass der Präsident nichts Verbotenes getan habe. Trump habe Cohen bloß gesagt, dass er besser einen Scheck ausstellen solle, als Bargeld zu senden – falls es zu einer Zahlung kommen sollte.

Das Justizministerium untersucht derzeit Cohens Beteiligung an Schweigegeldzahlungen, um peinliche Berichte über den damaligen Kandidaten Trump vor der Präsidentenwahl 2016 zu verhindern. Dabei geht es vor allem darum, ob Geld aus Trumps Wahlkampfkasse zweckentfremdet eingesetzt wurde.

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