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Trumps Eigenlob an Thanksgiving: "Habe einen gewaltigen Unterschied gemacht"

Trumps Eigenlob an Thanksgiving  

"Ich habe einen gewaltigen Unterschied gemacht"

23.11.2018, 08:45 Uhr | aj, t-online.de

Trumps Eigenlob an Thanksgiving: "Habe einen gewaltigen Unterschied gemacht". Donald Trump: Der US-Präsident gab ein Pressestatement zu Thanksgiving in seiner Mar-a-Lago-Residenz in Palm Beach. (Quelle: AP/dpa/Susan Walsh)

Donald Trump: Der US-Präsident gab ein Pressestatement zu Thanksgiving in seiner Mar-a-Lago-Residenz in Palm Beach. (Quelle: Susan Walsh/AP/dpa)

Kurioser Auftritt an Thanksgiving: Donald Trump gibt ein Pressestatement in seiner Residenz in Florida. Und wem möchte er an diesem Feiertag danken? Der US-Präsident klopft sich selbst auf die Schulter.

Donald Trump hatte am Donnerstag für den traditionellen Thanksgiving-Gruß zum Pressetermin in seiner Florida-Residenz Mar-a-Lago geladen. Der US-Präsident nutzte die Gelegenheit, um dem US-Militär zu danken, sich selbst zu loben und über einige seiner Lieblingsthemen zu schimpfen.

Nachdem der US-Präsident allen fünf Sektionen des US-Militärs seinen Gruß per Telefon vermittelt hatte, durfte die Presse noch Fragen stellen. Vor laufender Kamera kommt es zu dem seltsamen Szenario: Auf die Frage, wofür er dieses Jahr dankbar sei, antwortete Trump, für seine "großartige Familie".

Und dann beglückwünschte er sich selbst: "Ich habe in diesem Land einen großartigen Unterschied gemacht", sagte er. "Die USA sind jetzt so viel stärker als vor meinem Amtsantritt – das ist wirklich unglaublich." Auch international werde ihm sein Erfolg anerkannt. "Wir machen wirklich unglaubliche Fortschritte,"verkündete Trump.



Afghanistan: "sehr, sehr starke" Friedensverhandlungen

Bei einem Telefonat mit dem Militär deutete Trump außerdem einen baldigen Besuch bei den US-Truppen in Afghanistan an. So sagte er zu einem dort stationierten Oberst: "Ich sehe Sie, wenn sie zurück in den Vereinigten Staaten sind oder vielleicht sehe ich Sie dort drüben." Auf Nachfragen von Journalisten sagte der Präsident lediglich: "Zu gegebener Zeit werden wir eine sehr interessante Sache machen."

17 Jahre nach der US-Invasion in Afghanistan sind derzeit noch 14.000 US-Militärangehörige dort stationiert. Trump hat in seinen fast zwei Jahren als US-Präsident noch keinen Truppenbesuch in einem Krisengebiet absolviert. Solche Reisen werden üblicherweise bis zur letzten Minute geheim gehalten.

Präsident Trump versicherte, die USA seien derzeit in "sehr, sehr starken Verhandlungen" zu Afghanistan, ohne direkte Gespräche mit den radikalislamischen Taliban zu bestätigen. "Wir reden über Frieden", sagte er. "Sollte etwas passieren, wäre das eine großartige Sache. Ich wäre sehr glücklich darüber", fügte er hinzu. Nach Angaben der Taliban gab es in den vergangenen Monaten mindestens drei Treffen mit US-Vertretern in Katar.

"Government shutdown" wegen Grenzkonflikt in Mexiko?

Des weiteren wetterte Trump bei der Pressekonferenz erneut über die Situation an der US-Grenze zu Mexiko – und drohte mit einer teilweisen Einstellung der Regierungstätigkeit, sollten nicht mehr Mittel für die umstrittene Mauer an der Grenze zu Mexiko bewilligt werden. Es könne im Dezember einen "government shutdown" geben wegen des Streits über die Grenzsicherung, zu der auch die Mauer gehöre. Er habe dem an die Grenze zum südlichen Nachbarn abgeordneten Militär auch Feuererlaubnis erteilt, sollten Waffen zu ihrem Schutz einsetzen müssen. "Ich hoffe, dass sie es nicht müssen", sagte Trump.

Auch die Justiz geriet während des Termins wieder einmal unter Beschuss. Es sei "eine Schande", wenn Richter einem vorschrieben, wie man die Grenze schützen solle, sagte Trump. Damit kritisierte er die Richter, die seine Versuche zur Überholung des US-Einwanderungsgesetzes blockiert hatten. 

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