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Vorwurf Geldwäsche: Anklage gegen russische Anwältin, die sich mit Trumps Sohn traf

Protagonistin bei Trump-Ermittlungen  

US-Justiz klagt russische Anwältin an

08.01.2019, 17:59 Uhr | AFP

Vorwurf Geldwäsche: Anklage gegen russische Anwältin, die sich mit Trumps Sohn traf. Natalia Weselnizkaja: Die russische Anwältin traf sich Mitte 2016 mit Trumps Sohn Donald jr. und Jared Kushner. Beschaffte sie belastendes Material gegen Hillary Clinton? (Quelle: AP/dpa/Archivbild/Dmitry Serebryakov)

Natalia Weselnizkaja: Die russische Anwältin traf sich Mitte 2016 mit Trumps Sohn Donald jr. und Jared Kushner. Beschaffte sie belastendes Material gegen Hillary Clinton? (Quelle: Archivbild/Dmitry Serebryakov/AP/dpa)

Natalia Weselnizkaja ist eine Schlüsselfugur in der Russland-Affäre um Donald Trump. Nun ist die russische Anwältin in den USA angeklagt worden – allerdings wegen einer anderen Sache.

Die US-Justiz hat Anklage gegen eine russische Anwältin erhoben, die während des Wahlkampfs 2016 in Kontakt zum Team des heutigen Präsidenten Donald Trump stand. Der Anwältin Natalia Weselnizkaja wird Behinderung der US-Justiz im Zusammenhang mit einem Fall von Geldwäsche vorgeworfen, wie der New Yorker Bundesanwalt Geoffrey Berman mitteilte.

Weselnizkaja hatte sich im Juni 2016 mit dem Trump-Sohn Donald junior, dessen Schwiegersohn Jared Kushner und dem damaligen Wahlkampfleiter Paul Manafort im New Yorker Trump Tower getroffen. Im Vorfeld des Treffens war dem Trump-Sohn belastendes Material über Trumps Wahlkampfrivalin Hillary Clinton angeboten worden. Das Treffen hat den Verdacht möglicher illegaler Absprachen zwischen dem Trump-Team und Moskau genährt.
 

 
Die jetzt gegen Weselnizkaja erhobene Anklage bezieht sich allerdings nicht auf ihre Kontakte zu Trumps Wahlkampfteam. Vielmehr geht es um ihre Rolle als Rechtsvertreterin der russischen Firma Prevezon, gegen welche die US-Justiz wegen Geldwäschevorwürfen vorging. Weselnizkaja wird angelastet, gegenüber den US-Ermittlern "absichtlich irreführende" Angaben zu diesem Fall gemacht zu haben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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