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Coronavirus: Donald Trump kündigt 1000 Dollar für alle US-Bürger an

Schecks gegen die Krise  

Trump kündigt 1.000 Dollar für jeden an

17.03.2020, 19:39 Uhr | fls, dpa, dpa-AFX

Trump will US-Bürgern Schecks ausstellen

US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Coronakrise weitere umfangreiche Hilfen für die amerikanische Bevölkerung und die betroffene Wirtschaft in Aussicht gestellt. (Quelle: t-online.de)

"Das mag nicht der akkurateste Weg sein": Um Erleichterung in der Coronakrise zu schaffen erwägt Donald Trump, Geld direkt an die Menschen zu verteilen. (Quelle: t-online.de)


Ganze Wirtschaftszweige sind in der Corona-Krise lahmgelegt – vielen Menschen drohen finanzielle Probleme. Um Erleichterung zu schaffen erwägen US-Politiker, Geld direkt an die Menschen zu verteilen.

US-Präsident Donald Trump hat angesichts der Coronakrise weitere umfangreiche Hilfen für die amerikanische Bevölkerung und die betroffene Wirtschaft in Aussicht gestellt. Trump sagte am Dienstag in Washington, man arbeite an einem "großen" und "kühnen" Paket.

Er habe Finanzminister Steven Mnuchin beauftragt, noch im Laufe des Tages Verhandlungen mit dem Kongress zu führen. Details nannte er nicht, Berichten zufolge aber soll es sich um eine Summe von 1.000 US-Dollar pro Bürger handeln.

Mnuchin sagte, Ziel sei, den Amerikanern innerhalb der kommenden zwei Wochen finanzielle Hilfen zukommen zu lassen – und nicht erst verzögert, zum Beispiel durch Erleichterungen bei der Lohnsteuer. Sie bräuchten sofort Geld. Erwogen werde, Bürgern Schecks auszuhändigen. An wen genau welche Hilfen fließen sollten, ließ der Finanzminister offen.
 

Bei der Maßnahme handelt es sich um eine Form von so genanntem Helikoptergeld. Damit sind direkte Zahlungen an die Bürger gemeint – normalerweise seitens einer Zentralbank, die das Geld eigens für diesen Zweck druckt. Im vorliegenden Falle würde wahrscheinlich jedoch der amerikanische Fiskus für die Zahlung aufkommen.

Nachdem bereits Hongkong auf diese Weise die Nachfrage nach Waren und Dienstleistung seiner Bürger und damit die Wirtschaft stimulieren will, wurde ein solcher Schritt jüngst auch in Deutschland diskutiert. Eine Reihe prominenter Ökonomen aber lehnte den Vorschlag zuletzt ab.

Auch Fluggesellschaften und Hotelindustrie sollen Unterstützung bekommen. Mnuchin sagte, für Airlines sei die aktuelle Krise härter als die Krise nach den Anschlägen vom 11. September 2001. Trump sagte, die Regierung wolle nicht, dass Fluggesellschaften pleite gingen oder Menschen ihre Jobs verlören.

Der US-Präsident hatte bereits mehrfach umfangreiche Hilfen in Aussicht gestellt, um die wirtschaftlichen Auswirkungen der Krise abzufedern. Mehrere US-Medien – darunter "New York Times" und "Washington Post" – berichteten, die Regierung arbeite an einem Hilfspaket von 850 Milliarden US-Dollar. Die US-Regierung hatte sich bereits auf ein Milliardenpaket für Familien verständigt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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