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Verfügung angekündigt: Donald Trump will gegen Twitter vorgehen

Verfügung angekündigt  

Trump will gegen Twitter vorgehen

28.05.2020, 09:18 Uhr | dpa

Trump will gegen soziale Medien vorgehen

Republikaner hätten das Gefühl, dass Social-Media-Plattformen die konservativen Stimmen völlig unterdrückten, so Trump. Daher müsse man sie stark regulieren – oder schließen. (Quelle: Reuters)

USA: Mit diesem Plan will der US-Präsident Donald Trump nun gegen den Kurznachrichtendienst Twitter vorgehen. (Quelle: Reuters)


US-Präsident Trump hat gedroht, die sozialen Medien zu regulieren. Das Weiße Haus hat nun eine Verfügung angekündigt. Hintergrund ist, dass Twitter mehrere Botschaften Trumps als irreführend gekennzeichnet hatte.

Nach der Verärgerung von Donald Trump über den Kurznachrichtendienst Twitter hat das Weiße Haus eine Verfügung des US-Präsidenten zu sozialen Medien angekündigt. Eine Sprecherin des Weißen Hauses sagte am Mittwochabend (Ortszeit) auf Trumps Rückflug von Cape Canaveral nach Angaben mitreisender Journalisten, Trump werde an diesem Donnerstag eine Verfügung zu sozialen Medien unterzeichnen. Details wurden zunächst nicht bekannt. Trump hatte zuvor gedroht, soziale Medien zu regulieren oder ganz zu schließen, weil sie konservative Stimmen unterdrückten.

Unklar blieb, auf welcher rechtlichen Grundlage die Regierung eine solche Regulierung unternehmen könnte. Hintergrund ist, dass der Kurznachrichtendienst Twitter – Trumps bevorzugte Plattform – am Mittwoch erstmals einen Tweet des Präsidenten einem Faktencheck unterzogen hatte. Trump hatte in seiner Twitter-Nachricht behauptet, dass Briefwahl Wahlbetrug Vorschub leiste, was der Faktencheck als irreführend einordnete. Trump warf Twitter daraufhin vor, sich in die US-Präsidentschaftswahl im November einzumischen.

Trump schrieb am Mittwochabend auf Twitter, große Technologiekonzerne unternähmen alles, was in ihrer Macht stehe, um vor der Präsidentschaftswahl im kommenden November Zensur auszuüben. "Wenn das geschieht, haben wir unsere Freiheit nicht mehr. Das werde ich niemals zulassen!" Trump bemüht sich im November um eine zweite Amtszeit.   

Mehr als 80 Millionen Menschen folgen Trump auf Twitter

Dem US-Präsidenten folgen auf Twitter mehr als 80 Millionen Menschen – ein über Jahre aufgebautes Publikum, das er nicht schnell zu einem anderen Dienst übertragen kann. Dem Kurznachrichtendienst wurde wiederholt vorgeworfen, nicht gegen falsche, irreführende oder beleidigende Tweets Trumps vorzugehen. Zuletzt sorgte für Kritik, dass Trump auf Twitter eine Verschwörungstheorie über einen vermeintlichen Mord anheizt, obwohl der Witwer des Opfers inständig darum bittet, das zu unterlassen.

Trump wollte am Mittwoch in Cape Canaveral dem ersten bemannten Flugtest einer US-Raumkapsel seit knapp neun Jahren beiwohnen. Wegen schlechten Wetters wurde der Start auf Samstag verschoben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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