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Proteste in den USA: Portlands Bürgermeister von Tränengas getroffen

"Ungeheuerliche Überreaktion"  

US-Bürgermeister bei Protesten von Tränengas getroffen

23.07.2020, 14:14 Uhr | AFP

Bei Demonstration in USA: Bürgermeister in Portland von Tränengas getroffen

Der Bürgermeister der US-Metropole Portland wurde bei einer Demonstration selbst von Tränengas getroffen. Videoaufnahmen aus der Stadt im US-Bundesstaat Oregon zeigen Ted Wheeler inmitten der Proteste vor dem Justizgebäude. (Quelle: t-online.de/Reuters)

Von Trängengas getroffen: Aufnahmen aus Portland zeigen Bürgermeister Wheeler inmitten der Demonstranten. (Quelle: t-online.de/Reuters)


In Portland reißen Demonstrationen gegen Polizeigewalt und den Einsatz von Bundespolizisten nicht ab. Auch der Bürgermeister der Stadt, Ted Wheeler, wurde Opfer eines Tränengas-Einsatzes. Er übt Kritik.

Portlands Bürgermeister Ted Wheeler hat sich an Protesten gegen den Einsatz von US-Bundespolizisten in seiner Stadt beteiligt und ist dabei von Tränengas getroffen worden. Wheeler wurde am Mittwoch mit Schutzbrille und Mund-Nasen-Schutz inmitten von Rauchschwaden aus Tränengas und Feuerwerkskörpern aus der Menge geführt, wie Videoaufnahmen der Nachrichtenagentur AFP zeigten.

Proteste gegen Trumps Anordnung 

"Das ist urbane Kriegsführung", sagte der Bürgermeister der oppositionellen Demokraten Partei der "New York Times". Er warf der in Portland von US-Präsident Donald Trump eingesetzten Bundespolizei "eine ungeheuerliche Überreaktion" vor. Tausende Demonstranten gingen am Mittwochabend in der Stadt an der Nordwestküste der USA nach Angaben des Senders KGW8 aus Protest gegen die Entsendung der Bundespolizisten auf die Straße.

Auf diesem Screenshot aus einem Video trägt Ted Wheeler, Bürgermeister von Portland, einen Mundschutz, während er bei einem Tränengaseinsatz an einem Zaun steht. (Quelle: dpa/Karina Brown/Karina Brown)Auf diesem Screenshot aus einem Video trägt Ted Wheeler, Bürgermeister von Portland, einen Mundschutz, während er bei einem Tränengaseinsatz an einem Zaun steht. (Quelle: Karina Brown/Karina Brown/dpa)

"Verfassungswidrige Taktiken" sorgen für Eskalation

Die Proteste hatten als Teil der landesweiten Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd begonnen und waren Anfang Juli abgeflacht. Seitdem jedoch in der vergangenen Woche der Einsatz von Bundespolizisten in Portland bekannt wurde, setzten die Proteste wieder ein und richten sich nun gegen den von Trump angeordneten Einsatz.

Wheeler hatte erklärt, die Bundespolizisten ließen mit verfassungswidrigen Taktiken die Situation gefährlich eskalieren. "Ihre Anwesenheit hier führt zu mehr Gewalt und mehr Vandalismus", sagte er dem Sender CNN Die Beamten würden sich nicht ausweisen und Demonstranten in nicht gekennzeichnete Lieferwagen sperren.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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