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USA – Vor TV-Duell: Donald Trump fordert erneut Drogentest von Joe Biden


Vor TV-Duell  

Donald Trump fordert Drogentest von Joe Biden

28.09.2020, 12:55 Uhr | dpa

USA – Vor TV-Duell: Donald Trump fordert erneut Drogentest von Joe Biden. Joe Biden und Donald Trump: Vor dem ersten TV-Duell der Konkurrenten um das Weiße Haus gibt es streit um einen Drogentest. (Quelle: AP/dpa/Andrew Harnik/Steve Ruark)

Joe Biden und Donald Trump: Vor dem ersten TV-Duell der Konkurrenten um das Weiße Haus gibt es streit um einen Drogentest. (Quelle: Andrew Harnik/Steve Ruark/AP/dpa)

Der US-Präsident will vor dem ersten TV-Duell mit seinem Herausforderer Joe Biden einen Medikamententest durchführen. Beim Team des Demokraten kommt dies nicht gut an.

Das Team des demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden hat mit einer bissigen Antwort auf die Forderungen von US-Präsident Donald Trump nach einem Medikamententest vor dem TV-Duell reagiert. Biden wolle bei der anstehenden Debatte mit Worten antworten, sagte Wahlkampfmanagerin Kate Bedingfield der Website "Politico" am Sonntag. "Wenn der Präsident denkt, dass er seine Argumente am besten mit Urin vorbringen kann, braucht er sich keinen Zwang anzutun."

Trump hatte am Sonntag abermals einen Medikamententest zur ersten Präsidentschaftsdebatte vorgeschlagen. Die Form Bidens in den Debatten der Kandidaten der Demokratischen Partei im Frühjahr sei zu ungleichmäßig gewesen, argumentierte er erneut bei einer Pressekonferenz im Weißen Haus. "Leute sagen, er sei auf leistungssteigernden Medikamenten gewesen. Eine Menge Leute sagten das."

Auf die Nachfrage eines Journalisten, wer das außer ihm selbst noch gesagt habe, empfahl Trump, im Internet nachzuschauen. "Ich bin bereit, einen Medikamententest zu machen. Ich denke, er sollte das auch tun."

Trump und Biden treffen in der Nacht zum Mittwoch in der ersten von drei TV-Debatten aufeinander. Trump hatte vor vier Jahren auch schon einen Test seiner demokratischen Gegenkandidatin Hillary Clinton gefordert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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