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Der wichtigste Swing State bekennt sich zu Trump

Von Laura Stresing

Aktualisiert am 04.11.2020Lesedauer: 3 Min.
Trump-Wähler in Florida: Der "Swing State" schwingt nicht mehr, sondern legt sich fest.
Trump-Wähler in Florida: Der "Swing State" schwingt nicht mehr, sondern legt sich fest. (Quelle: Wilfredo Lee/ap-bilder)
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2016 sicherte sich Donald Trump in Florida den Wahlsieg. Vier Jahre später legen die Wähler in dem ehemaligen Swing State sogar noch einen oben drauf. Was ist da passiert?

Trump braucht Florida, um zu gewinnen. Das war eine der wenigen Gewissheiten kurz vor der US-Wahl, schließlich erhält der Sieger gleich 29 Wahlleute. Und Trump bekam Florida. Die Wahl gewonnen hat er deshalb aber noch nicht. In mehreren Staaten müssen noch Millionen Stimmen ausgezählt werden. Der Wahlkrimi in den USA könnte sich noch Tage hinziehen. Welche Staaten jetzt wahlentscheidend sind, erfahren Sie hier.

Trump baut seinen Vorsprung aus

Florida gilt als der wichtigste der sogenannten Swing States – anders als in vielen anderen Bundesstaaten wird hier nicht traditionell demokratisch oder republikanisch gewählt, sondern bei jeder Wahl unterschiedlich. Doch bereits am frühen Morgen deutscher Zeit stand fest: Im "Sunshine State" hat Donald Trump noch immer die Mehrheit der Wähler hinter sich.

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Der amtierende Präsident konnte seinen Wahlerfolg von 2016 nicht nur wiederholen – er baute seinen Vorsprung sogar aus. Mit 51,2 Prozent der Stimmen liegt Trump nun deutlicher vor seinem demokratischen Gegenkandidaten Joe Biden als 2016 im Rennen gegen Hillary Clinton. Dabei sprachen viele Analysten im Vorfeld Biden gute Gewinnchancen zu, prognostizierten zumindest ein Kopf-an-Kopf-Rennen. Wie kam es zu dieser Fehleinschätzung?

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Mobilisierungspotenzial wurde unterschätzt

Florida ist besonders stark von der Corona-Krise betroffen. Das Krisenmanagement der Regierung in Washington hat viele Wähler empört. Vor allem unter Senioren und weißen Wählern drohte die Stimmung zu kippen.

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Doch ein Vergleich der Wahlergebnisse in den einzelnen Countys von 2016 und 2020 zeigt vor allem zwei Dinge: Die Analysten haben offenbar das Beharrungsvermögen und Mobilisierungspotenzial der Trump-Anhänger unterschätzt. Demografischer Wandel und der Einfluss der weißen Wählerschaft in den Vororten wurden hingegen überschätzt.

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Clinton war beliebter als Biden

Letztlich stimmte Florida fast genau so ab wie 2016. Die Trennlinie verläuft wie im Rest der USA zwischen den eher demokratisch geprägten Metropolregionen und den ländlichen Gebieten, traditionell die Heimat der republikanischen Wähler. Biden konnte den vorläufigen Ergebnissen zufolge lediglich drei Landkreise (Countys) dazugewinnen. Wobei der Vorsprung in zwei davon so gering ist, dass er im Rahmen der Auszählung der verbleibenden Stimmen sogar noch verschwinden könnte.

Am Ende zählt sowieso nur das Gesamtergebnis im Bundesstaat – und das ist relativ eindeutig. Vor allem ein Effekt hat ersten Einschätzungen zufolge zur Niederlage der Demokraten beigetragen: In Florida sind 2020 überraschend viele Latinos zur Wahl gegangen und haben ihr Kreuz bei Donald Trump gemacht.

Wahlbeobachter führen das unter anderem auf die hohe Anzahl an Exil-Kubanern zurück, die Biden Stimmen gekostet haben dürften. Die Republikaner hatten den demokratischen Kandidaten im Wahlkampf wiederholt als Sozialisten porträtiert, der in den USA Zustände wie in Kuba oder Venezuela herstellen wolle.

Lagen die Wahlprognosen wieder falsch?

Dadurch wurde 2020 offenbar eine Wählergruppe mobilisiert, die sich mit Hillary Clinton noch anfreunden konnte – Joe Biden hingegen zutiefst ablehnt und ihre Unterstützung lieber einem republikanischen Präsidenten schenkt. Im County Miami-Dade etwa hatte Hillary Clinton 2016 noch klar die Nase vorne. Mit Joe Biden als Kandidat schrumpfte der Vorsprung der Demokraten auf nur sieben Prozentpunkte.

Für den Gesamtausgang der Wahl muss das alles noch nicht viel bedeuten. Im Gegenteil: Nachdem in Florida Klarheit herrschte, war auf einmal wieder ganz viel offen. Und dabei wird es wohl vorerst bleiben. Jetzt warten alle auf die nächste große Überraschung.

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Von Lisa Becke
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