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Wer für Trump und wer für Biden gestimmt hat

Von Stefan Rook

Aktualisiert am 05.11.2020Lesedauer: 3 Min.
Trump-Anhänger feiern in Little Havana in Florida: Der US-Präsident konnte – entgegen dem landesweiten Trend – in Florida viele Latinos für sich gewinnen.
Trump-Anhänger feiern in Little Havana in Florida: Der US-Präsident konnte – entgegen dem landesweiten Trend – in Florida viele Latinos für sich gewinnen. (Quelle: Wilfredo Lee/ap-bilder)
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Joe Biden liegt bei den jungen Wählern klar vorne. Donald Trump hat landesweit in Städten sowie bei Schwarzen und Latinos keine Chance – bis auf eine Ausnahme. Erste Erkenntnisse, wer in den USA wen gewählt hat.

Aus dem Erdrutschsieg für Joe Biden ist nichts geworden. Stattdessen liefert er sich mit Amtsinhaber Donald Trump einen hochspannenden Kampf um das Weiße Haus. "Vor der Wahl haben viele Experten gesagt, Trump würde der Partei keine neuen Wähler einbringen", sagt Politik-Kenner Abraham Gutman von der Zeitung "Philadelphia Inquirer". De facto hat der Milliardär bei dieser Wahl mindestens vier Millionen Wähler mehr von sich überzeugt als noch im Jahr 2016. Allerdings war die Wahlbeteiligung 2020 so hoch wie niemals zuvor, auch das demokratische Lager verzeichnete deutlich größeren Zuwachs.

Doch warum kam es anders, als viele Experten vermutet und viele Forschungsinstitute vorhergesagt haben? Ein Blick auf das Wahlverhalten der Amerikaner liefert erste Einblicke:

Biden liegt bei den jungen Wählern eindeutig vorne. Nur 35 Prozent der 18 bis 29-Jährigen haben für Trump gestimmt. Damit hat Biden viele Erstwähler von sich überzeugt. Auch bei den 30 bis 44-Jährigen liegt Biden mit 7 Prozentpunkten komfortabel vor seinem republikanischen Kontrahenten.

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Bei den älteren Wählergruppen holt Trump auf und liegt bei den Wählern, die 65 Jahre und älter sind mit drei Prozent vor Biden. 2016, im Kampf gegen Hillary Clinton, lag Trumps Vorsprung bei dieser Wählergruppe allerdings noch bei 8 Prozent.

Nicht nur die Corona-Pandemie beschäftigte die USA in den Monaten vor der Wahl. Auch die landesweiten Proteste gegen Rassismus und Polizeigewalt, ausgelöst durch den Tod des Afroamerikaners George Floyd bei einem Polizeieinsatz im Mai und verstärkt durch weitere ähnliche Vorfälle, haben das Land tief erschüttert.

Trump hat sich vor der Wahl nie eindeutig von rassistischen Tendenzen in den USA distanziert. Die Quittung dafür bekam er bei der Wahl: 87 Prozent der Schwarzen stimmten für Biden und nur 12 Prozent für Trump – das sind erstaunlicherweise aber immer noch 4 Prozent mehr als 2016. Bei den weißen Wählern liegt Trump mit 57 Prozent dagegen deutlich vor Biden, der es hier nur auf 42 Prozent schafft.

Ausnahme Florida

Auch bei der Latino-Bevölkerung ist Trump in der Gesamtansicht chancenlos. Zwei Drittel der Latinos stimmten für Biden, nur ein Drittel für Trump. Allerdings gibt es eine auffällige Ausnahme: Im Bundesstaat Florida, den Trump für sich entscheiden konnte, legte er ausgerechnet bei der Latino-Bevölkerung zu. Die Hälfte aller Latinos soll dort für Trump gestimmt haben. Bei der vergangenen Präsidentenwahl waren es nur vier von zehn. Ein klarer Anstieg, der entscheidend zu Trumps Sieg in Florida beigetragen hat.

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Ausschlaggebend dafür war: Trumps Strategie, mit einer harten Politik gegen Kuba und andere linke Regierungen in Lateinamerika die zahlreichen kubanischstämmigen Wähler im bevölkerungsreichen Süden Floridas, von denen viele einst von der kommunistisch regierten Karibikinsel flohen, auf seine Seite zu ziehen, ging auf. Zudem hat Biden den Wahlkampf in Florida nur zögerlich geführt und auf Trumps Darstellung als das Gesicht der extremen Linken, die den Sozialismus in den USA einführen würde, nur langsam reagiert.

Biden hat seine Siege zum überwiegenden Teil in Ballungsgebieten eingefahren, während Trump in ländlichen Gegenden stark war. 60 Prozent der Einwohner von Großstädten stimmten für Biden, nur 37 Prozent für Trump. In Vororten konnte sich Biden knapp gegenüber Trump durchsetzen, in Kleinstädten und auf dem Land lag Trump mit 54 Prozent 9 Prozentpunkte vor seinem Herausforderer. Hier hat Trump im Vergleich zu 2016 deutlich an Unterstützung verloren. Vor vier Jahren holte er noch 62 Prozent aller Stimmen auf dem Land.

Egal, wie das Rennen am Ende ausgeht. Das Duell Trump gegen Biden hat die Wähler in Massen mobilisiert. Die Wahlbeteiligung erreichte laut dem "US Elections Projekt" mit rund 160 Millionen Menschen eine Rekordhöhe. Zum Vergleich: 2016 stimmten rund 137 Millionen Bürger ab. Dazu trug der wegen der Corona-Pandemie sehr hohe Anteil von Briefwählern maßgeblich bei.

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Von Lisa Becke
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