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Biden wirft Bundesstaaten "Neandertaler-Denken" vor

Von dpa
04.03.2021Lesedauer: 3 Min.
"Neandertaler-Denken": US-Pr├Ąsident Joe Biden poltert gegen republikanische Gouverneure. (Quelle: Reuters)
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In den USA w├╝tet die Corona-Pandemie nach wie vor stark. Dennoch wollen republikanisch regierte Bundesstaaten nun sogar die Maskenpflicht abschaffen. US-Pr├Ąsident Biden hat daf├╝r kein Verst├Ąndnis.

US-Pr├Ąsident Joe Biden hat die Lockerung von coronabedingten Beschr├Ąnkungen in mehreren US-Bundesstaaten kritisiert und den zust├Ąndigen Gouverneuren "Neandertaler-Denken" vorgeworfen. "Ich glaube, dass es ein gro├čer Fehler ist", sagte der Demokrat am Mittwoch (Ortszeit) im Wei├čen Haus zur Aufhebung von Restriktionen in Texas und Mississippi. Erst Ende Mai werde es genug Impfstoff geben, um alle erwachsenen Amerikaner impfen zu k├Ânnen. "Das letzte, was wir brauchen, ist ein Neandertaler-Denken, dass in der Zwischenzeit alles in Ordnung ist." Es sei "entscheidend", die von der Wissenschaft empfohlenen Schutzma├čnahmen zu befolgen.


Bidens Kabinett ÔÇô er macht alles anders als Trump

Am 20. Januar 2021 wird der Demokrat Joe Biden als neuer US-Pr├Ąsident vereidigt. Damit zieht auch neues Personal in die Regierung ein.
Deb Haaland: Mit Haaland r├╝ckt erstmals eine amerikanische Ureinwohnerin ins Kabinett auf. Die 60-J├Ąhrige sitzt seit 2018 im Ausschuss f├╝r nat├╝rliche Ressourcen im US-Repr├Ąsentantenhaus. "Mein Leben war nicht einfach", erz├Ąhlte Haaland bei ihrer Vorstellung f├╝r das Biden-Team im Dezember. Sie sei zeitweise obdachlos gewesen, habe staatliche Lebensmittelhilfe gebraucht und ihre Tochter alleine gro├č gezogen. Nun soll sie einen Platz im Innenressort besetzen.
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Der republikanische Gouverneur von Texas, Greg Abbott, hatte am Dienstag angek├╝ndigt, die Maskenpflicht und alle Kapazit├Ątsgrenzen f├╝r Restaurants und andere Betriebe in seinem Bundesstaat aufzuheben. Auch der republikanische Gouverneur von Mississippi, Tate Reeves, hatte erkl├Ąrt, alle Anordnungen zum Tragen von Masken und Kapazit├Ątsgrenzen f├╝r Restaurants und Firmen w├╝rden beendet. Weitere Bundesstaaten, darunter Ohio und Michigan, k├╝ndigten zumindest Lockerungen ihrer Corona-Auflagen an.

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"Sind in der Lage Texas sicher zu 100 Prozent zu ├Âffnen"

Abbott und Reeves wehrten sich am Mittwoch auf Twitter gegen Kritik. "Wir sind in der Lage, Covid einzud├Ąmmen und Texas sicher zu 100 Prozent zu ├Âffnen", schrieb Abbott. Reeves kritisierte, Biden habe es als "Neandertaler-Denken" bezeichnet, den Menschen in Mississipi die Entscheidung zu ├╝berlassen, wie sie sich sch├╝tzten. Diese Menschen br├Ąuchten keine "Betreuer", schrieb der Gouverneur. "Ich denke, wir sollten den Amerikanern vertrauen und sie nicht beleidigen."

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Der Top-Immunologe und Biden-Berater Anthony Fauci nannte die R├╝cknahme der Schutzma├čnahmen "unerkl├Ąrlich" und "un├╝berlegt". Fauci sagte dem Sender CNN am Mittwochabend, bereits vor Monaten h├Ątten die USA erlebt, wie die Fallzahlen wieder bedenklich zugenommen h├Ątten, nachdem manche Bundesstaaten die Richtlinien der Experten nicht befolgt h├Ątten. Die t├Ąglichen Fallzahlen in den USA seien zwar auf 55 000 bis 70 000 zur├╝ckgegangen, l├Ągen damit aber immer noch hoch ÔÇô und der R├╝ckgang sei inzwischen gebremst.

Kritik aus dem Wei├čen Haus

Die Sprecherin des Wei├čen Hauses, Jen Psaki, ├╝bte Kritik an Politikern, die die Expertenratschl├Ąge seit Beginn der Corona-Krise nicht ernst genommen h├Ątten. Die USA h├Ątten seit einem Jahr mit der Pandemie zu tun, sagte Psaki am Mittwoch. "Und das gesamte Land zahlt den Preis f├╝r politische Anf├╝hrer, die die Wissenschaft mit Blick auf die Pandemie ignoriert haben."

Psaki betonte, Bidens Appell an die Amerikaner, in seinen ersten 100 Tagen im Amt Masken zu tragen, basiere auf Experteneinsch├Ątzungen, die davon ausgingen, dass so 50.000 Menschenleben gerettet werden k├Ânnten. "Wir m├╝ssen wachsam bleiben."

Die Chefin der US-Gesundheitsbeh├Ârde CDC, Rochelle Walensky, mahnte: "Jetzt ist nicht die Zeit, alle Auflagen zu lockern." Sie appellierte an die Menschen, sich weiter an die Vorsichtsma├čnahmen zur Eind├Ąmmung der Pandemie wie das Tragen von Masken zu halten, "unabh├Ąngig von der Entscheidung des Bundesstaates".#

Trump leugnete Gefahr zu Beginn der Pandemie

Bidens Amtsvorg├Ąnger Donald Trump hatte zu Beginn der Pandemie die von dem Virus ausgehende Gefahr geleugnet, sich sp├Ąter ohne wissenschaftliche Belege f├╝r bestimmte Medikamente als vermeintliche Wundermittel eingesetzt und bis zuletzt erkennen lassen, dass er das Tragen von Masken eher l├Ąstig fand. Biden hat den Kampf gegen die Pandemie zu einem seiner wichtigsten Ziele erkl├Ąrt.

Seit Beginn der Pandemie sind in den USA fast 520.000 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus ums Leben gekommen, wie aus Statistiken der Johns-Hopkins-Universit├Ąt hervorgeht. Mehr als 28,7 Millionen der rund 330 Millionen Amerikaner steckten sich mit dem Virus an. Die Infektionszahlen sind deutlich unterhalb von denen zu Jahresbeginn, lagen in den vergangenen Tagen aber weiterhin bei jeweils mehr als 50.000.

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Von Bastian Brauns, Washington
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