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Vorzeitige Rente: CDU plant offenbar höhere Abschläge

Wahlprogramm  

CDU plant offenbar höhere Abschläge bei vorzeitiger Rente

15.06.2021, 09:34 Uhr | AFP

Vorzeitige Rente: CDU plant offenbar höhere Abschläge . Rentner auf einer Bank am Tegernsee: Geht es nach der CDU, könnten die Abschläge bei einem vorzeitigen Renteneintritt steigen (Symbolfoto). (Quelle: Sven Simon)

Rentner auf einer Bank am Tegernsee: Geht es nach der CDU, könnten die Abschläge bei einem vorzeitigen Renteneintritt steigen (Symbolfoto). (Quelle: Sven Simon)

Wer vorzeitig in Rente geht, erhält höhere Abschläge. Wer länger arbeitet, soll mehr Rente erhalten. Das hat die CDU offenbar für ihr Wahlprogramm beschlossen. Mehr Geld könnte es auch für Minijobber geben.

Die CDU plant einem Bericht zufolge eine Rentenreform, die höhere Abschläge bei vorzeitigem Gang in den Ruhestand vorsieht. Wer dagegen über das derzeitige Renteneintrittsalter von 67 Jahren hinaus arbeitet, solle mehr Rente bekommen, berichtete die "Bild"-Zeitung am Dienstag aus dem Entwurf für das von Unionskanzlerkandidat Armin Laschet geplante Wahlprogramm. Erleichterungen soll es demnach für Pflegende geben. Geringverdiener sollen durch eine Betriebsrente besser gestellt werden.

Dem Bericht zufolge sollen Firmenchefs außerdem Geringverdienern eine Betriebsrente anbieten müssen. Deren Beiträge sollen Firma, Arbeitnehmer und der Staat zahlen. Menschen, die Angehörige pflegen, sollen demnach auch nach Rentenbeginn problemlos ihre Bezüge erhöhen können, berichtete die Zeitung weiter aus dem Programmentwurf. Bislang mussten sie erst kompliziert eine Teilrente beantragen.

Beim Verkauf von Wertpapieren nach mindestens zehn Jahren sollen bis zu 50.000 Euro steuerfrei sein, schrieb "Bild" weiter unter Berufung auf den Entwurf. Zugleich solle die Verdienstgrenze bei Minijobs von 450 Euro auf 550 Euro im Monat ansteigen.

Um besser privat vorsorgen zu können, soll unter anderem der steuerfreie Pauschbetrag für Arbeitnehmer von 1.000 auf 1.250 Euro pro Jahr steigen. Der Spitzensteuersatz von 42 Prozent soll künftig erst deutlich später als bisher greifen. Aktuell greift er bei 57.919 Euro Bruttoeinkommen im Jahr.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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