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Kritik an CDU-Wahlkampf: "Wie kann man so weiße Plakate drucken?"


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"Wie kann man so weiße Plakate drucken?"

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 06.07.2021Lesedauer: 2 Min.
CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak bei der Vorstellung der Wahlkampagne: "Es geht um die Zukunft unseres Landes"
CDU-Generalsekretär Paul Ziemiak bei der Vorstellung der Wahlkampagne: "Es geht um die Zukunft unseres Landes". (Quelle: Kay Nietfeld/dpa-bilder)
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Bis zur Bundestagswahl sind es noch gut zweieinhalb Monate. Die CDU hat nun ihren Wahlkampfslogan vorgestellt. Im Netz stößt die Kampagne auf Kritik – aus den unterschiedlichsten Gründen.

"Deutschland gemeinsam machen": Mit diesem Motto will die CDU in den Bundestagswahlkampf ziehen. Zentrales Element der Wahlkampagne sei der sogenannte "Union-Kreis" als "starkes Zeichen des Zusammenhalts", erklärte Paul Ziemiak bei der Vorstellung der Wahlkampagne in Berlin.

"Wir führen Menschen zusammen", betonte der CDU-Generalsekretär. Man sei nicht die Partei des "Entweder-oder", sondern des "Sowohl-als-auch". In den kommenden Monaten will der CDU-Vorsitzende Armin Laschet mit einer großangelegten Sommertour um Wählerstimmen werben.

Das sagt Twitter zur Wahlkampagne der CDU

Neben Laschet als Kanzlerkandidat zeigen die Wahlplakate Themen wie Arbeitsplätze, Klimaschutz, Sicherheit, Familie und Bildung oder bezahlbares Wohnen. Sie werden jetzt an die Kreisverbände der CDU ausgeliefert.

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Auf Twitter stieß die CDU-Kampagne auf Kritik: "Wie kann man im Jahr 2021 so weiße, nicht-diverse Plakate drucken?", twitterte etwa ein Mitarbeiter der grünen Bundestagsabgeordneten Margarete Bause mit Blick auf die Wahlplakate unter dem Hastag #deutschlandgemeinsammachen.

Die Dresdner SPD-Politikerin Rasha Nasr kritisierte die CDU-Kampagne als "so inspiriert wie ihr Umgang mit Maaßen: charakter- und haltungslos". Die Bilder seien einfallslos und ließen Vielfalt vermissen, die Syntax sei zweifelhaft.

Andere Kritiker warfen der Kampagne Scheinheiligkeit vor: Die grüne Klimaaktivistin Luisa Neubauer störte sich etwa an dem Slogan "Klima schützen. Jobs schaffen." Auch der ehemalige Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir zeigte sich von der Kampagne wenig beeindruckt.

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Models aus der Partei

Simon Lavo-Braumann, der für die SPD-Bundestagsfraktion arbeitet, nahm den Slogan "Deutschland gemeinsam machen" zum Anlass für eine Bildmontage von Laschet mit dem CDU-Bundestagskandidaten Hans-Georg Maaßen.

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Laschet steht bis in die eigene Partei hinein in der Kritik, weil er sich nicht eindeutig von Maaßen und dessen Positionen distanziert. Zuletzt etwa attackierte der Ex-Verfassungsschutzchef die "Tagesschau" und brachte einen Untersuchungsausschuss gegen den "Norddeutschen Rundfunk" ins Gespräch: Maaßen sprach mehrfach von Verbindungen von Mitarbeitern der Rundfunkanstalt und der linksextremen Szene. Belege lieferte er dafür nicht.

Die Wahlplakate werden von einem Drucker kontrolliert: Die Partei gab an, ein Infektionsrisiko in Zeiten der Pandemie vermeiden zu wollen.
Die Wahlplakate werden von einem Drucker kontrolliert: Die Partei gab an, ein Infektionsrisiko in Zeiten der Pandemie vermeiden zu wollen. (Quelle: Friso Gentsch/dpa-bilder)

Weil man in der Pandemie kein Infektionsrisiko habe eingehen und auch keine Pfleger oder Polizisten von ihrem Job abhalten wollte, sind laut Ziemiak auf den Plakaten lediglich Mitarbeiter aus der eigenen Parteizentrale zu sehen. So ist beispielsweise die Vize-Chefin der Online-Kampagne "CDU-Connect", Clara von Nathusius, als Polizisten verkleidet auf einem der Plakate zu sehen.

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Verwendete Quellen
  • Pressekonferenz der CDU
  • Material der Nachrichtenagentur dpa
  • Twitter: #deutschlandgemeinsammachen
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