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Horst Seehofer hält Kritik an Annalena Baerbock für überzogen

Diskussion um Buch  

Seehofer hält Kritik an Baerbock für überzogen

06.07.2021, 16:43 Uhr | t-online

Horst Seehofer hält Kritik an Annalena Baerbock für überzogen. Horst Seehofer: Der Bundesinnenminister hält die Diskussion um das Buch von Annalena Baerbock für übertrieben. (Quelle: dpa/Sebastian Kahnert)

Horst Seehofer: Der Bundesinnenminister hält die Diskussion um das Buch von Annalena Baerbock für übertrieben. (Quelle: Sebastian Kahnert/dpa)

Der scheidende Innenminister Seehofer verteidigt die grüne Kanzlerkandidatin Baerbock und rät den Beteiligten der Diskussion zu mehr Gelassenheit. Allerdings gehöre auch Schärfe zu politischen Debatten. 

Horst Seehofer hält die Diskussion um mögliche Plagiate im Buch von Annalena Baerbock für übertrieben. "Wie viele Bücher sind geschrieben worden, bei denen man aus Programmen, aus anderen Konzepten einfach Dinge wiedergibt. Und nachdem es keine wissenschaftliche Arbeit ist, ist man auch nicht verpflichtet, die Quelle anzugeben", sagte der Bundesinnenminister der "Süddeutschen Zeitung".

Es sei aus seiner Sicht gerechtfertigt gewesen, "ein, zwei Tage" über das Buch zu diskutieren: "Und dann muss es auch mal wieder gut sein. Ich rate zu mehr Gelassenheit." Zuletzt hatte Baerbock mit ihrem Buch eine breite Diskussion losgetreten: Mehrere Spezialisten für Plagiate hatten der grünen Kanzlerkandidatin vorgeworfen, in dem Werk aus verschiedenen Quellen abgeschrieben zu haben. Mehr dazu lesen Sie hier. 

Wahlkämpfe waren früher härter

Angesprochen auf das Niveau des aktuellen Wahlkampfs könne Seehofer keine Verrohung erkennen: "Ich kann wirklich nicht sagen, dass das der schmutzigste Wahlkampf aller Zeiten ist." Aus seiner Sicht seien Wahlkämpfe in der Vergangenheit, etwa zwischen Franz Josef Strauß und Helmut Schmidt, deutlich härter geführt worden. Zudem gehöre Schärfe zur politischen Diskussion: "Wir sind doch keine langweiligen Kartoffel-Endverbraucher."

Seehofer war unter anderem Vorsitzender der CSU sowie Ministerpräsident in Bayern. Auf Bundesebene war er vor seinem Amt als Innenminister bereits für die Ressorts Gesundheit sowie Landwirtschaft und Verbrauchschutz zuständig. Zum Ende der Legislaturperiode will er sich aus der Politik zurückziehen.

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