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Twitter fordert Karl Lauterbach als Gesundheitsminister: "Wir wollen Karl!"


#WirwollenKarl
Unterstützer fordern Lauterbach als Gesundheitsminister

Von t-online, afp, Kgl

Aktualisiert am 25.11.2021Lesedauer: 2 Min.
Karl Lauterbach (SPD): Viele Twitter-User wollen den Experten zukünftig als Gesundheitsminister sehen.Vergrößern des BildesKarl Lauterbach (SPD): Viele Twitter-User wollen den Experten zukünftig als Gesundheitsminister sehen. (Quelle: C.Hardt/imago-images-bilder)
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Der Koalitionsvertrag steht. Klar ist jetzt, dass die SPD den Gesundheitsminister stellen wird. Wer genau den Posten übernimmt, ist allerdings noch offen. Das Netz hat einen klaren Favoriten.

Die schlimmsten Befürchtungen einiger Twitter-User bewahrheiten sich nicht: Nachdem zunächst berichtet wurde, die FDP könnte künftig den Gesundheitsminister stellen, fällt das Ressort nun doch an die Sozialdemokraten. Viele Twitter-User atmen auf. Unter dem Hashtag "WirwollenKarl" fordern sie bereits seit Wochen den Posten künftig mit dem SPD-Gesundheitsexperten Karl Lauterbach zu besetzen.

In Zeiten der Pandemie ist Lauterbach ein gefragter Mann in Talkshows. Das weiß auch User "tomtxcx", der gar Markus Lanz, um die Freigabe Lauterbachs für höhere Weihen bittet.

In ihrer Empfehlung für den Gesundheitsexperten teilen die Lauterbach-Fans auch gegen den scheidenden Minister Spahn aus. Immer wieder finden sich Tweets mit einem Bild von Lauterbach und dem Zusatz "... weil man auch als Bundesminister kompetent sein darf". So auch Userin "Barbara", die vermutet, mit einem Gesundheitsminister Lauterbach stünde Deutschland aktuell besser da.

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Die Unterstützung für den SPD-Politiker reicht sogar bis ins Lager der Liberalen. Zu einem Bild von Lauterbach schreibt "Dragan Radic": "Wir brauchen dringend einen Gesundheitsminister mit Expertise und keinen VWLer bzw. Bankkaufmann auf diesem hochwichtigen Posten." Das sage er als FDP-Anhänger.

Lauterbach selbst zeigt sich bereit das Ministerium zu führen. "Ich bin seit langer Zeit in diesem Bereich tätig, also wäre es eine Überraschung, wenn ich das grundsätzlich nicht machen wollte", sagte er am Mittwochabend in der Sendung "RTL Direkt". "Aber es gibt andere, die das können, es geht hier nicht um mich", fügte er hinzu.

Lauterbach bewertete es zugleich als positiv, dass das Gesundheitsressort in den Ampelverhandlungen der SPD zugeordnet wurde. "Wir sind eine sozialdemokratische Partei, da ist das ein wichtiger Bereich für uns."

Inmitten der vierten Welle der Corona-Pandemie in Deutschland kommt dem Gesundheitsministerium besonderes Gewicht zu. Bis die künftige Führung des aktuell von Jens Spahn (CDU) geleiteten Hauses feststeht, dauert es aber noch: Er werde sich in den nächsten Tagen "sehr intensiv an die Arbeit machen, eine hervorragende Besetzung der sozialdemokratischen Ressorts zustande zu bringen", hatte der designierte Kanzler Olaf Scholz (SPD) am Mittwoch gesagt.

Verwendete Quellen
  • #wirwollenkarl auf Twitter
  • Nachrichtenagentur AFP
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