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Geflüchtete Syrerin bekommt Nationalen Integrationspreis

Tipps zum Einleben  

Geflüchtete Syrerin bekommt Nationalen Integrationspreis

05.10.2020, 16:59 Uhr | dpa

Geflüchtete Syrerin bekommt Nationalen Integrationspreis. Nationaler Integrationspreis (Quelle: dpa)

Nationaler Integrationspreis (Quelle: dpa)

Bjeen Alhassan berät Frauen auf Facebook unter anderem auf Arabisch und Kurdisch. Die 28-Jährige will ihnen ein Vorbild sein.  

Eine aus dem Bürgerkriegsland Syrien geflüchtete Frau bekommt den Nationalen Integrationspreis 2020. Bjeen Alhassan erhält den Preis für ihr Projekt "Lernen mit Bijiin", einer Facebook-Gruppe, in der sie sich nach Angaben des Kanzleramts seit März 2020 mit bis zu 155 Frauen austauscht. 

In der Facebookgruppe berät die 28-Jährige die Teilnehmerinnen auf Arabisch, Kurdisch, Englisch und Deutsch und gibt Tipps zum Einleben in Deutschland. Sie wurde von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und dem Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) gemeinsam nominiert.

"Bjeen Alhassan ist Vorbild und Ansporn für Frauen, ihr Leben in Deutschland anzupacken und selbst in die Hand zu nehmen", sagte die Integrationsbeauftragte Annette Widmann-Mauz (CDU). Arbeitgeberpräsident Ingo Kramer lobte: "Frau Alhassan setzt sich mit beeindruckendem Engagement für die Integration geflüchteter Frauen in die Gesellschaft und den Arbeitsmarkt ein. Sie hat den Preis redlich verdient."

Alhassan selbst wird auf Twitter von der Integrationsbeauftragten mit den Worten zitiert: "Wenn nur auch nur eine Frau wegen mir anfängt zu studieren, habe ich mein Ziel erreicht."

Der Preis ist mit 10.000 Euro dotiert und wird zum vierten Mal vergeben. Die Preisträgerin soll Vorbild für andere sein, sich auch zu engagieren. Die Entscheidung für Alhassan traf eine fünfköpfige Jury, der die Berliner Integrationsforscherin Naika Foroutan, Fußballprofi Sami Khedira, Autor Ahmad Mansour und die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker angehören.

Den Vorsitz hat der ehemalige Vorsitzende der Bundesagentur für Arbeit und ehemalige Leiter des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (Bamf), Frank-Jürgen Weise. Schwerpunkt des diesjährigen Preises ist "Frauen stärken".

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