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Corona-Pandemie: Stiko empfiehlt vierte Impfung allen ab 60 Jahren


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Stiko empfiehlt vierte Impfung allen ab 60 Jahren

Von t-online, lib, ann

Aktualisiert am 18.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Auffrischungsimpfung: Die Stiko spricht eine neue Empfehlung aus.
Auffrischungsimpfung: Die Stiko spricht eine neue Empfehlung aus. (Quelle: Manfred Segerer/imago images)
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Die Ständige Impfkommission weitet ihre Empfehlung für eine zweite Boosterimpfung aus. Auf einen neuen Impfstoff solle man nicht warten.

Auch Menschen ab 60 Jahren sollen sich einer neuen Empfehlung der Ständigen Impfkommission (Stiko) zufolge zum vierten Mal gegen Corona impfen lassen. Zuvor galt diese Empfehlung für Menschen ab 70 Jahren.

"Die STIKO erweitert ihre Empfehlung mit dem primären Ziel, besonders gefährdete Personen noch besser vor schweren COVID-19-Erkrankungen und COVID-19-bedingten Todesfällen zu schützen", heißt es in der neuen Empfehlung, die am Donnerstag auf der Webseite des Robert Koch-Institus (RKI) veröffentlicht wurde.

Stiko: Nicht auf angepassten Impfstoff warten

Bedingung dafür sei, dass die erste Auffrischungsimpfung oder die letzte Corona-Infektion mindestens sechs Monate zurückliege. In begründeten Einzelfällen könne der Abstand auf vier Monate reduziert werden.

Auch Personen ab fünf Jahren, die aufgrund einer Grunderkrankung ein erhöhtes Risiko aufweisen, empfiehlt das Gremium die zweite Auffrischungsimpfung. Die genannten Risikogruppen sollen deshalb nicht auf einen auf die Omikron-Variante angepassten Impfstoff warten, so das Gremium.

Lauterbach begrüßt Empfehlung

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) begrüßt die neue Empfehlung: "Ich bin froh, dass die Stiko diesen wichtigen und aus meiner Sicht fälligen Schritt heute gegangen ist", sagte er t-online.

Immer noch seien die Fall- und Sterbezahlen zu hoch, die in Deutschland verfügbaren Impfstoffe aber schützten zuverlässig vor Tod und schwerem Verlauf. "Ich rate den Bürgerinnen und Bürgern über 60 unbedingt, dem Rat der Stiko zu folgen und nicht auf die neuen Impfstoffe zu warten."

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Novavax für Personen ab 12 Jahren

In der aktualisierten Stiko-Empfehlung spricht sich das Gremium auch für den Einsatz des Proteinimpfstoffs von Novavax zur Grundimmunisierung für Jugendliche ab 12 aus –bislang war er erst ab 18 empfohlen.

Zudem empfiehlt die Stiko besonders vulnerablen Gruppen ab 12 Jahren zusätzlich zur Impfung nun das Antikörper-Präparat Evusheld als Präventionsmaßnahme. Dazu zählen unter anderem Menschen mit Immunschwäche, "bei denen das Ausbleiben einer schützenden Immunantwort auch nach mehreren Impfstoffdosen zu erwarten ist".

Die Empfehlung gilt für Menschen, bei denen aus bestimmten Gründen keine Impfungen gegen Covid-19 erfolgen können und die zugleich Risikofaktoren für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Evusheld besteht aus zwei Sars-CoV-2-neutralisierenden Antikörpern und kann in den Muskel gespritzt werden.

WHO: Jedes Land muss Alter selbst entscheiden

Unterdessen hat der unabhängige Impfrat der Weltgesundheitsorganisation (WHO) erstmals die Verabreichung einer zweiten Corona-Auffrisch-Impfung für ältere Menschen empfohlen. Der Vorsitzende des Rates (Sage), Alejandro Cravioto, betonte am Donnerstag in Genf, dass dies keine Empfehlung für eine regelmäßige Auffrischung alle vier bis sechs Monate bedeute.

Der Impfrat ließ in seiner Empfehlung die genaue Altersgruppe offen. Jedes Land müsse selbst entscheiden, ab welchem Alter es zweite Auffrisch-Impfungen anbieten wolle. Sie sollten im Idealfall vier bis sechs Monate nach der ersten Auffrisch-Impfung verabreicht werden. Zusätzlich empfiehlt der Impfrat zweite Auffrischungen für Gesundheitspersonal jeden Alters sowie Menschen mit geschwächtem Immunsystem oder anderen Krankheiten, die das Risiko einer schweren Erkrankung nach einer Corona-Infektion erhöhen.

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Verwendete Quellen
  • rki.de: "Pressemitteilung der STIKO zur 21. Aktualisierung der COVID-19-Impfempfehlung" am 18.08.2022
  • Gespräch mit Karl Lauterbach am 18.08.2022
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Von Lisa Fritsch
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