• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Fl├╝chtlinge: Asylbewerber verhindern gewaltsam Abschiebung von Afrikaner


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextInzidenz steigt auf fast 700Symbolbild f├╝r einen TextNasa warnt vor Chinas Mondpl├ĄnenSymbolbild f├╝r einen TextUkrainische Suppe wird WeltkulturerbeSymbolbild f├╝r einen TextSchlagerstars sorgen f├╝r SensationSymbolbild f├╝r einen TextErdbeben im Iran: Mehrere ToteSymbolbild f├╝r einen TextE-Mail bringt Innenminister unter DruckSymbolbild f├╝r einen TextEmotionale Worte von Harry und WilliamSymbolbild f├╝r einen TextPrinzessin Victoria begeistert mit LookSymbolbild f├╝r einen TextFu├čball-Traditionsklub verkauftSymbolbild f├╝r einen TextTeenager in Bayern vermisstSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserRTL-Star w├╝tet gegen Boris BeckerSymbolbild f├╝r einen TextErdbeersaison auf dem Hof - jetzt spielen

Asylbewerber verhindern gewaltsam Abschiebung von Afrikaner

Von dpa
Aktualisiert am 02.05.2018Lesedauer: 2 Min.
In Ellwangen haben etwa 200 Migranten die Abschiebung eines Mannes verhindert.
In Ellwangen haben etwa 200 Migranten die Abschiebung eines Mannes verhindert. (Quelle: Daniel Maurer./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Ellwangen (dpa) - Afrikanische Asylbewerber haben in Baden-W├╝rttemberg die Abschiebung eines 23-j├Ąhrigen Togolesen mit Gewalt verhindert.

Die Polizei musste die Aktion in Ellwangen nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in der Nacht zum Montag abbrechen, weil die Situation f├╝r die Streifenwagenbesetzungen zu gef├Ąhrlich wurde. Unterst├╝tzung durch andere Polizeikr├Ąfte sei nicht in Sicht gewesen, da die Organisation und Anfahrt daf├╝r mehrere Stunden gedauert h├Ątte, hie├č es.


NACHRICHTEN DES TAGES

Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
Kreuzfahrtfestival Hamburg Cruise Days
+3

Zun├Ąchst h├Ątten sich rund 50 Bewohner der Einrichtung mit dem Abzuschiebenden solidarisiert, erkl├Ąrte das zust├Ąndige Polizeipr├Ąsidium in Aalen am Mittwoch. "In der weiteren Folge rotteten sich rund 150 mutma├čliche Fl├╝chtlinge zusammen", hei├čt es in der Mitteilung des Pr├Ąsidiums. Zuvor war in Polizeikreisen sogar von rund 200 Beteiligten die Rede.

Die Migranten umringten laut Darstellung von Zeugen die Streifenwagen und bedr├Ąngten die Polizisten. "Sie waren so aggressiv und drohten uns immer deutlicher, so dass wir den Mann (...) zur├╝cklassen und uns bis zur LEA-Wache zur├╝ckziehen mussten", beschrieb ein beteiligter Polizist die Lage. Die Migranten schlugen demnach gegen die Polizeiautos, die dadurch besch├Ądigt worden seien.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Putin hinter Gittern
Wladimir Putin ist im Westen isoliert.


Sp├Ąter kam nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ein von den Migranten als Mittelsmann beauftragter Security-Mitarbeiter zu den Beamten. Die Botschaft war mit einem Ultimatum verbunden: Die Polizei m├╝sse dem Togolesen binnen zwei Minuten die Handschlie├čen abnehmen, andernfalls w├╝rden sie die Pforte st├╝rmen. Daraufhin entschied die Polizei, dass der Security-Mitarbeiter einen Schl├╝ssel mitnimmt, damit der Togolese von den Handschellen befreit wird. Der Mann soll danach untergetaucht sein.

In dem Polizeibericht am Mittwoch war von zwei Streifenwagen die Rede, die von rund 150 Migranten angegriffen wurden. Die Polizei h├Ątte ihre Ziele in dieser Nacht auch mit Gewalt durchsetzen k├Ânnen, wie der Vizepr├Ąsident des Polizeipr├Ąsidiums Aalen, Bernhard Weber, sagte. Die Straftatbest├Ąnde Gefangenenbefreiung und Landfriedensbruch h├Ątten ein gewaltsames Vorgehen rechtfertigt, f├╝hrte er aus.

"In einer so aggressiven und gewaltbereiten Ausnahmesituation den k├╝hlen Kopf bewahrt zu haben, da kann ich meinen Kollegen nur gro├čen Respekt zollen", sagte Weber laut Mitteilung. Die Polizei schlie├čt demnach nicht aus, dass sich die Bewohner in einer emotional angespannten Situation und der entstandenen Gruppendynamik zu Straftaten hinrei├čen lassen. Eine aggressive Menge k├Ânne die Polizei aber nicht von der Durchsetzung rechtsstaatlichen Handels abbringen. "Das Recht wird durchgesetzt werden, daf├╝r stehen wir", so Weber. Landespolitiker von Gr├╝nen, AfD und FDP fordern die Bestrafung der beteiligten Asylbewerber.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
  • Johannes Bebermeier
Von Johannes Bebermeier
Ein Gastbeitrag von Hermann Gr├Âhe (CDU)
AalenDeutsche Presse-AgenturFl├╝chtlingePolizei
Aktuelles zu den Parteien

Politik international




t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website