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Asylbewerber und Flüchtlinge: 1,7 Millionen Schutzsuchende in Deutschland

Statistisches Bundesamt  

1,7 Millionen Schutzsuchende in Deutschland

23.11.2018, 12:14 Uhr | dpa

Asylbewerber und Flüchtlinge: 1,7 Millionen Schutzsuchende in Deutschland. Zwei Frauen in einer Notunterkunft.

Zwei Frauen in einer Notunterkunft. Ende 2017 waren 1,7 Millionen Schutzsuchende im Ausländerzentralregister registriert. Foto: Carmen Jaspersen/Symbolbild. (Quelle: dpa)

Wiesbaden (dpa) - Im vergangenen Jahr haben sich mehr Schutzsuchende in Deutschland aufgehalten. Am 31. Dezember 2017 waren 1,7 Millionen Schutzsuchende im Ausländerzentralregister registriert, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte.

Das waren fünf Prozent mehr als im Jahr zuvor. "Schutzsuchende" ist ein Überbegriff für Menschen mit verschiedenem Status, zum Beispiel Asylbewerber, deren Verfahren noch läuft, abgelehnte Kandidaten, die geduldet werden, und anerkannte Flüchtlinge.

Die Zahl der ASYLBEWERBER sank zwischen Ende 2016 und Ende 2017 um 39 Prozent. Ende 2017 lebten in Deutschland 349.000 Menschen, über deren Antrag noch nicht rechtskräftig entschieden war. Die meisten stammten aus Afghanistan, dem Irak und Syrien.

Die Zahl der schutzsuchenden Syrer mit offenem Schutzstatus sank binnen Jahresfrist um 71 Prozent. Den größten Zuwachs in dieser Gruppe gab es bei türkischen Staatsangehörigen.

Die größte Gruppe waren Ende 2017 Menschen, die einen ANERKANNTEN  Schutzstatus hatten: rund 1,2 Millionen. Das waren 33 Prozent mehr als im Vorjahr. Die meisten von ihnen stammten aus Syrien, dem Irak oder Afghanistan. Meist ist ihr Aufenthaltstitel zeitlich befristet, wie die Statistiker erklärten.

Im Ausländerzentralregister waren Ende 2017 auch 178.000 Schutzsuchende registriert, deren Asylantrag ABGELEHNT wurde. Das waren 15 Prozent mehr als Ende 2016. Bei den meisten von ihnen war die Abschiebung durch eine Duldung vorübergehend ausgesetzt, wie die Statistiker berichteten. Die meisten abgelehnten Schutzsuchenden kamen aus Afghanistan, Serbien und Albanien.

Am meisten gewachsen ist die Zahl der abgelehnten Schutzsuchenden aus Westafrika, sie hat sich laut Statistik gegenüber 2016 beinahe verdoppelt.

In Summe waren damit Ende des vergangenen Jahres mehr als zwei Drittel der Schutzsuchenden Menschen mit einem anerkannten Schutzstatus; die Zahl der Menschen mit offenem Status ging der Statistik zufolge von 36 auf 21 Prozent zurück. Der Anteil der geduldeten abgelehnten Asylbewerber lag Ende 2017 bei elf Prozent.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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