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Berlin-Neukölln: "Reichsbürger" in Kampfmontur löst Polizeieinsatz aus

"Sieht aus wie der Attentäter von Halle"  

"Reichsbürger" in Kampfmontur löst Polizeieinsatz in Berlin aus

Von Martin Küper

01.11.2019, 14:25 Uhr
Berlin-Neukölln: "Reichsbürger" in Kampfmontur löst Polizeieinsatz aus. Polizeiauto im Einsatz in Berlin: Bei dem Mann soll es sich um einen 55 Jahre alten polizeibekannten "Reichsbürger" handeln. (Symbolofoto) (Quelle: imago images)

Polizeiauto im Einsatz in Berlin: Bei dem Mann soll es sich um einen 55 Jahre alten polizeibekannten "Reichsbürger" handeln. (Symbolofoto) (Quelle: imago images)

Kampfmontur, Waffenimitat, rechtsextreme Symbole: Der Auftritt eines Mannes an einem Berliner S-Bahnhof erinnerte Passanten an den Anschlag von Halle. Die Polizei nahm ihn fest.

Ein Mann in Kampfmontur, mit Helm samt Kamera und einem Waffenimitat hat am Donnerstagnachmittag einen Einsatz der Bundespolizei am Berliner S- und U-Bahnhof Hermannstraße ausgelöst. Verängstigte Passanten riefen die Polizei, bestätigte ein Sprecher der Bundespolizei t-online.de. Bundespolizisten und Sicherheitskräfte der Deutschen Bahn stellten den Mann und und nahmen ihn fest. Zuerst hatte die "Berliner Morgenpost" berichtet.

In diesem Tweet der Zeitung ist der festgenommene Mann zu sehen:

An den Ärmeln seiner dunklen Funktionskleidung seien die preußische Fahne sowie die bei Pegida-Anhängern beliebte rot-gelb-schwarze Wirmer-Fahne als Aufnäher befestigt gewesen. Auf dem Helm befand sich ebenfalls ein Symbol mit Reichsadler und schwarz-weiß-roten Farben. Die Waffe stellte sich erst später als Holzimitat heraus. Der Mann war gegen 15 Uhr mit Sonnenbrille und auf einem Segway vor dem Bahnhof unterwegs, hieß es.

Anzeige wegen Hausfriedensbruchs

"Hier ist gerade jemand festgenommen werden, der sieht aus wie der Attentäter von Halle", zitiert die "Berliner Morgenpost" einen Augenzeugen. Der Mann sei renitent gewesen und habe sich geweigert, den Anweisungen der Polizei Folge zu leisten.
 


Ermittelt wird gegen den Mann wegen Hausfriedensbruchs, weil er sich weigerte, den Bahnhof zu verlassen. Er wurde am Nachmittag verhört. Nach Informationen der Zeitung handelt es sich bei dem Mann um einen 55 Jahre alten polizeibekannten "Reichsbürger".

Verwendete Quellen:

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