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Angela Merkel: Kanzlerin in Neu-Delhi – Selfies und Yoga-Pakt

Ende der Indien-Reise  

Merkel macht Selfies mit Facharbeitern – und schließt Yoga-Pakt

02.11.2019, 17:59 Uhr | dpa , ds

Angela Merkel: Kanzlerin in Neu-Delhi – Selfies und Yoga-Pakt. Gut gelaunt: Kanzlerin Angela Merkel bei einem Selfie auf ihrer Indien-Reise. (Quelle: dpa)

Gut gelaunt: Kanzlerin Angela Merkel bei einem Selfie auf ihrer Indien-Reise. (Quelle: dpa)

Ihr Selfie mit einem Migranten ist bereits jetzt ein ikonisches Foto von Merkels Kanzlerschaft. Nun hat sie erneut ein solches Foto gemacht – am letzten Tag ihrer Indien-Reise blieb Merkel umtriebig. 

Ob die Kanzlerin in diesem Moment an die Situation im September 2015 gedacht hat? Während des Rundgangs beim deutschen Automobilzulieferer Continental in Neu-Delhi baten indische Arbeiter der Bremsenfertigung des Unternehmens die Kanzlerin um ein Selfiefoto. Merkel zeigte keine Berührungsängste und lächelte in die Kamera.

Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingskrise 2015 hatte ein Selfiefoto der Kanzlerin mit einem irakischen Flüchtling für ein Kontroverse gesorgt. Kritiker argumentierten, die Szene sende ein Signal an die Welt, dass Deutschland für alle Flüchtlinge offen stehe.

Ikonisches Foto: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht beim Besuch einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber für ein Selfie mit einem Flüchtling. (Quelle: dpa)Ikonisches Foto: Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) macht beim Besuch einer Erstaufnahmeeinrichtung für Asylbewerber für ein Selfie mit einem Flüchtling. (Quelle: dpa)

In diesem Fall dürfte eine derartige Aufregung ausbleiben. In Deutschland sucht die Wirtschaft händeringend nach Fachkräften. Merkel hatte bei einem Auftritt vor der Deutsch-indischen Handelskammer betont, die Bundesregierung wolle die Einwanderung indischer Fachkräfte nach Deutschland vereinfachen.

20 Vereinbarungen unterzeichnet – darunter Yoga und Ayurveda

Zum Abschluss ihres Besuchs besichtigt die Kanzlerin in Neu-Delhi eine solarbetriebene Metrostation, an der auch mit Batterien betriebene E-Rikschas zum Einsatz kommen. Jeden Tag nutzen Schätzungen zufolge 60 Millionen Menschen die mindestes 1,5 Millionen bunten elektrischen Tuk-Tuks. In Städten wie Neu Delhi ist es für sie eine günstige Möglichkeit, um nach einer Metrofahrt die letzte Meile zurückzulegen. Ganz sauber sind aber auch E-Rikschas nicht – denn in Indien besteht der Strommix ähnlich wie in Deutschland noch zu einem beträchtlichen Teil aus Kohle, was CO2 verursacht.

Am Freitag hatten Regierungsvertreter Deutschlands und Indiens mehr als 20 Vereinbarungen unterzeichnet. Dabei geht es um ein breites Themenspektrum: Stärkere Zusammenarbeit bei Zukunftsthemen wie künstlicher Intelligenz, Digitalisierung und Klimaschutz, aber auch um Themen wie Fußball, Weltraumtechnologie, Vermeidung von Müll im Meer und selbst um traditionelle indische Heilkunde Ayurveda und Yoga.

 

 
Merkel wird von Außenminister Heiko Maas (SPD), Agrarministerin Julia Klöckner, Forschungsministerin Anja Karliczek, Kulturstaatsministerin Monika Grütters (alle CDU) sowie acht Staatssekretären begleitet.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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