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Bundeshaushalt 2021: Keine neuen Schulden geplant

Ohne Berücksichtigung der Corona-Krise  

Kabinett beschließt Eckwerte für Bundeshaushalt 2021

18.03.2020, 12:05 Uhr | dpa-AFX

Bundeshaushalt 2021: Keine neuen Schulden geplant. Bundesfinanzminister Olaf Scholz: Der neue Bundeshaushalt für 2021 kann die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht berücksichtigen. (Quelle: imago images/Janine Schmitz)

Bundesfinanzminister Olaf Scholz: Der neue Bundeshaushalt für 2021 kann die Auswirkungen der Corona-Krise noch nicht berücksichtigen. (Quelle: Janine Schmitz/imago images)

Auch 2021 will Bundesfinanzminister Scholz keine neuen Schulden machen. Entsprechende Eckwerte des Bundeshaushalts hat das Kabinett heute abgesegnet. Die Auswirkungen der Corona-Krise sind jedoch noch nicht eingerechnet.

Das Bundeskabinett hat am Mittwoch die Eckwerte für den Haushalt des Jahres 2021 abgesegnet. Darin plant Finanzminister Olaf Scholz (SPD) weiter mit Rekordinvestitionen, zugleich sollen die Bürger über die Grundrente und den Abbau des Solidaritätszuschlags deutlich entlastet werden. Die "schwarze Null" soll weiter stehen, Scholz will also keine neuen Schulden machen.

Allerdings sind die Auswirkungen der Corona-Krise in den Plänen noch nicht berücksichtigt. Sie könnten derzeit nicht seriös beziffert werden, erklärte das Ministerium. Viele Ökonomen rechnen damit, dass Deutschland in eine Rezession abrutscht – damit brechen voraussichtlich auch die Steuereinnahmen ein. Dies soll nach der nächsten Steuerschätzung im Mai nachträglich eingearbeitet werden. "Wir können und werden alles tun, um unser Land durch diese schwierige Zeit zu führen", versprach Scholz.

Zunächst sehen die Eckpunkte des Etats vor, dass die Ausgaben um 2,3 Prozent auf 370,3 Milliarden Euro steigen. Investitionen sollen weiter erhöht werden, vor allem im Verkehrssektor und für den Breitbandausbau. Mehr Geld ist auch für Klimaschutz, Innere Sicherheit und Verteidigung eingeplant.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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