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AmtsĂ€rzte: GesundheitsĂ€mter fĂŒr zweite Welle nicht gerĂŒstet

Von dpa
Aktualisiert am 31.07.2020Lesedauer: 3 Min.
Mitarbeiterinnen des Infektionsschutzzentrums im Gesundheitsamt Köln am Neumarkt: Das Personal in den Ämtern ist knapp, eine zweite Rolle eine enorme Herausforderung.
Mitarbeiterinnen des Infektionsschutzzentrums im Gesundheitsamt Köln am Neumarkt: Das Personal in den Ämtern ist knapp, eine zweite Rolle eine enorme Herausforderung. (Quelle: Future Image/imago-images-bilder)
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Ein möglicher zweiter großer Corona-Ausbruch in Deutschland wird vom Bundesverband der Ärzte mit großer Sorge erwartet. Demnach sind die zustĂ€ndigen Stellen nicht gut genug darauf vorbereitet.

Angesichts wieder steigender Corona-Infektionszahlen in einigen Regionen Deutschlands warnen Experten vor Problemen bei der Spurensuche durch die GesundheitsĂ€mter vor Ort. "FĂŒr eine zweite Pandemie-Welle sind die GesundheitsĂ€mter viel zu knapp besetzt", sagte die Vorsitzende des Bundesverbands der Ärztinnen und Ärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, Ute Teichert, den Zeitungen der Funke Mediengruppe. "Mit den steigenden Infektionszahlen rollt ein riesiges Problem auf uns zu." SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach schlug eine stĂ€rkere Konzentration beim Verfolgen von Infektionsketten vor. Laut einer Umfrage rechnen viele BundesbĂŒrger mit einer zweiten grĂ¶ĂŸeren Infektionswelle in der nĂ€chsten Zeit.


Fotoshow: Die Chronik der Pandemie

November/Dezember 2019: In der chinesischen Millionenmetropole Wuhan treten erstmals FĂ€lle einer unbekannten Lungenerkrankung auf. Am 31. Dezember wird die Weltgesundheitsorganisation informiert.
Am 15. Januar gibt es die erste bestĂ€tigte Infektion mit dem neuartigen Virus außerhalb Chinas: Ein Fall in Thailand wird bekannt.
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AmtsĂ€rzte-Vertreterin Teichert sagte: "Wir brauchen eine kurzfristige Lösung. Wir mĂŒssen wissen, wo die GesundheitsĂ€mter im Notfall VerstĂ€rkung bekommen." Konkret sprach sie sich fĂŒr ein bundesweites Freiwilligen-Register aus – eine Art Jobbörse, die im Ernstfall Mitarbeiter vermittle, die bereits geschult seien. GesundheitsĂ€mter könnten nicht warten, bis geplante Maßnahmen der Bundesregierung zur StĂ€rkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes in Kraft trĂ€ten.

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Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte
Karl Lauterbach, SPD-Gesundheitsexperte (Quelle: Reiner Zensen/imago-images-bilder)

Lauterbach kritisierte das bisherige Vorgehen der Ämter als "völlig ineffizient". Es werde riesiger Aufwand mit massivem Personaleinsatz betrieben, sagte er dem Magazin "Der Spiegel". Statt jedem Einzelkontakt nach zu telefonieren, sollten sich die Ämter allein auf "Superspreader" konzentrieren. Damit gemeint sind hochansteckende Infizierte, die bei Treffen bestimmter Gruppen oft zahlreiche Teilnehmer anstecken. Daher sollte bei jedem Corona-Test abgefragt werden, ob die Person bei einem solchen Event war. Sollte der Test positiv ausfallen, mĂŒssten alle anderen Teilnehmer der Veranstaltung in QuarantĂ€ne geschickt werden, bevor sie selbst getestet wurden.

Der Bund hatte UnterstĂŒtzung fĂŒr die bundesweit 375 GesundheitsĂ€mter zugesagt. Unter anderem sollen sie insgesamt 50 Millionen Euro vor allem fĂŒr eine bessere digitale Ausstattung bekommen. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat fĂŒr August zudem ein SpitzengesprĂ€ch zur StĂ€rkung des öffentlichen Gesundheitsdienstes angekĂŒndigt, an dem unter anderem LandrĂ€te und OberbĂŒrgermeister teilnehmen sollen.

Mehr als ein Viertel der Deutschen rechnet mit zweiter Welle

Mit einer zweiten grĂ¶ĂŸeren Welle an Corona-Infektionen rechnen laut aktuellem ZDF-"Politbarometer" mehr als drei Viertel der Deutschen (77 Prozent), 20 Prozent erwarten dies nicht. Außerdem Ă€ußerten nun 51 Prozent die Ansicht, dass die Menschen sich in der Corona-Krise "eher unvernĂŒnftig" verhalten. In einer Befragung vom Juni hatten dies 33 Prozent angegeben. Zu Krisenmaßnahmen erklĂ€rten 71 Prozent, diese bedeuteten keine starken EinschrĂ€nkungen fĂŒr ihr Leben.

Nach einem lokalen Corona-Ausbruch in Schleswig-Holstein gibt es weitere Gegenmaßnahmen. Die Kreisstadt Heide fĂŒhrte am Freitag einen Tag frĂŒher als geplant wieder strengere Schutzauflagen ein. Im öffentlichen Raum gilt nun wieder die KontaktbeschrĂ€nkung, dass sich maximal zwei Menschen unterschiedlicher Haushalte treffen dĂŒrfen, wie Landrat Stefan Mohrdieck mitteilte. Auch im nahen Tourismusort BĂŒsum an der Nordsee gelten strengere BeschrĂ€nkungen, unter anderem eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in der FußgĂ€ngerzone. Nach einer Familienfeier im Raum Hagenow in Mecklenburg-Vorpommern hat sich die Zahl der Infizierten auf 15 erhöht.

SPD-Experte Lauterbach forderte harte Strafen bei Versammlungen, die nicht den Corona-Regeln entsprechen. "Wer an Feiern teilnimmt und keinen Abstand hĂ€lt, wie bei der großen Party neulich in der Berliner Hasenheide, muss mit dreistelligen Bußgeldern belegt werden, die auch wirklich erhoben werden", sagte er dem "Spiegel".

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