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Lockdown soll offenbar bis 31. Januar verlängert werden

Berichte über Einigung  

Lockdown soll offenbar bis Ende Januar verlängert werden

04.01.2021, 12:38 Uhr | rtr

Lockdown soll offenbar bis 31. Januar verlängert werden. Leere Einkaufstraße in Frankfurt am Main: Der Lockdown soll Berichten zufolge verlängert werden. (Quelle: imago images/Marcel Lorenz)

Leere Einkaufstraße in Frankfurt am Main: Der Lockdown soll Berichten zufolge verlängert werden. (Quelle: Marcel Lorenz/imago images)

Bund und Länder haben sich Berichten zufolge auf eine Verlängerung des Lockdowns verständigt. Nach Informationen von t-online stehen aber noch wichtige Vorbesprechungen an.

Bund und Länder werden den Corona-Lockdown wohl bis zum 31. Januar verlängern. "Bis auf zwei Länder sind alle für Ende Januar", hat die Nachrichtenagentur Reuters aus Verhandlungskreisen erfahren. Die "Bild" berichtet ebenfalls unter Berufung auf Verhandlungskreise, dass es eine Einigung von Ländern und Bund gibt. 

Endgültig entschieden werde am Dienstag von Kanzlerin Angela Merkel und den 16 Ministerpräsidenten. Nach Informationen von t-online stehen allerdings noch wichtige Vorbesprechungen an. So treffen sich die sogenannten A-Länder, die von der SPD regiert werden, – im Gegensatz zu von Unions-Regierungen geführten B-Ländern – erst am Nachmittag.

Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer hatte am Wochenende sogar von einem Lockdown bis in den Februar hinein gesprochen. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer (SPD) sagte im SWR-Hörfunk: "Wir haben leider noch nicht die Zahlen, die wir brauchen – und vor allem zu wenig Klarheit aufgrund der Feiertage zum Jahresende hin." 

Bund-Länder-Treffen am Dienstag

Am Dienstag wollen Merkel und die Ministerpräsidenten entscheiden, ob und wie lange der bis zum 10. Januar geltende Lockdown verlängert werden soll. Bereits am späten Montagnachmittag wollen sie mit Experten über die Lage sprechen. Ebenfalls am Montag beraten die Kultusminister, ob zumindest die Grundschulen ab dem 11. Januar wieder geöffnet werden sollen – möglicherweise aber ohne eine Präsenzpflicht für Schüler.

Das Robert Koch-Institut meldete erstmals seit Wochen wieder unter 10.000 Neuinfektionen. In Deutschland stieg die Zahl der bekannten Infektionen danach um 9.847 auf knapp 1,78 Millionen. Die Zahl der Todesfälle legte um 302 auf 34.574 zu. Allerdings gelten die Daten als nicht sehr belastbar, weil einige Gesundheitsämter über die Feiertage und an Wochenenden keine Zahlen melden und weniger getestet wird.

Spahn will Impfungen beschleunigen

Angesichts der Kritik an einem zu zögerlichen Beginn der Impfkampagne in Deutschland will Gesundheitsminister Jens Spahn die Impfungen beschleunigen. So soll die Ständige Impfkommission eine Empfehlung abgeben, ob statt einer Zweitimpfung mit dem Impfstoff von BioNTech mehr Menschen nur eine Impfung erhalten können, wie aus einem der Nachrichtenagentur Reuters am Montag vorliegenden Papier des Gesundheitsministeriums hervorgeht. Zudem sollten aus den Impffläschchen der Firma sechs statt bisher fünf Impfdosen gezogen werden. "Diese Maßnahme kann die Zahl der zur Verfügung stehenden Impfdosen um bis zu 20 Prozent erhöhen." Allerdings muss die EU-Arzneimittelbehörde EMA noch zustimmen, was "sehr zügig" geschehen solle.

In den kommenden Wochen könnten zudem rund 1,5 Millionen Impfdosen des Herstellers Moderna geliefert werden, wenn die EMA und die EU-Kommission hier am Mittwoch eine Zulassung erteilen sollten.

Verwendete Quellen:


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