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Ab Oktober: Gesundheitsministerium will kostenlose Schnelltests abschaffen


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Ab Oktober soll es keine kostenlosen Corona-Tests mehr geben

Von dpa
Aktualisiert am 03.08.2021Lesedauer: 1 Min.
Ein Frau bei einem kostenlosen Bürgertest: Ab Herbst könnten die Tests kostenpflichtig werden. (Archivfoto)
Ein Frau bei einem kostenlosen Bürgertest: Ab Herbst könnten die Tests kostenpflichtig werden. (Archivfoto) (Quelle: imago-images-bilder)
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Mit zunehmenden Impfungen könnten die Corona-Schnelltests bald kostenpflichtig werden. Nun hat das Gesundheitsministerium ein Datum vorgeschlagen. Doch es soll Ausnahmen geben.

Das Bundesgesundheitsministerium schlägt ein Ende der kostenlosen Corona-Schnelltests für alle Bürger für Mitte Oktober vor. Da mittlerweile allen Bürgern ein unmittelbares Impfangebot gemacht werden könne, sei eine dauerhafte Kostenübernahme durch den Steuerzahler nicht angezeigt, heißt es in einem Ministeriumsbericht zum weiteren Vorgehen im Herbst und Winter, der den Ländern und dem Bundestag zugesandt wurde. Er liegt der Deutschen Presse-Agentur vor.

Daher werde vorgeschlagen, dass der Bund das Angebot kostenloser Bürgertests für alle Mitte Oktober beendet, etwa zum 11. oder zum 18. Oktober. Nur für Personen, die nicht geimpft werden können oder für die keine allgemeine Impfempfehlung vorliege wie Schwangere oder Unter-18-Jährige, solle es weiterhin kostenlose Schnelltests geben.

"Nicht über Nacht plötzlich kostenpflichtig"

"Die kostenlosen Bürgertests haben einen wichtigen Beitrag geleistet, um die dritte Welle zu brechen und um den Bürgerinnen und Bürgern zusätzliche Sicherheit für ihren Alltag zu geben", heißt es in dem Bericht. Das Thema soll am 10. August auch in der Runde von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und den Ministerpräsidenten besprochen werden, wie die Bundesregierung angekündigt hatte.

Dabei sollten Schnelltests "nicht über Nacht plötzlich kostenpflichtig" werden, sagte die stellvertretende Sprecherin Ulrike Demmer. Der Bund übernimmt seit März die Kosten für mindestens einen Schnelltest pro Woche.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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