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Spahn: "So können wir draußen auf Abstand verzichten"

Von dpa, t-online
Aktualisiert am 07.10.2021Lesedauer: 2 Min.
Spahn korrigiert Impfquote: In Deutschland sind mehr Menschen geimpft, als angenommen. Was das bedeutet. (Quelle: Reuters)
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In Deutschland sind wesentlich mehr Menschen geimpft als bisher angenommen. Gesundheitsminister Spahn will nun bestimmte Corona-Maßnahmen streichen – und schließt weitere Beschränkungen aus.

Die Impfquote in Deutschland ist wohl höher als bisher angenommen. Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) hat diese Nachricht am Donnerstag bestätigt und begrüßt. "So können wir draußen auf AHA-Regeln und medizinische Schutzmasken verzichten", twitterte er. Weitere Corona-Beschränkungen seien nicht mehr notwendig. Es bleibe aber wichtig, in Innenräumen die 3G- und 2G-Regeln anzuwenden und in den öffentlichen Verkehrsmitteln Masken zu tragen.

"Die Daten sind plausibel", twitterte auch SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach mit Blick auf eine Erhebung des Robert Koch-Instituts. "Trotzdem reicht das noch nicht für einen Freedom Day." Ein paar Wochen 2G-Beschränkung und "gute Impfangebote" würden helfen, so Lauterbach weiter.

80 statt nur 75 Prozent vollständig geimpft

Das Robert Koch-Institut (RKI) geht von mehr Geimpften aus, als in der offiziellen Meldestatistik erfasst wurden. Es sei anzunehmen, dass unter Erwachsenen bis zu 84 Prozent mindestens einmal und bis zu 80 Prozent vollständig geimpft sind, heißt es in einem aktuellen RKI-Bericht (Stichtag 5.10.). Die Schätzung beruht auf Bürgerbefragungen und Meldedaten. Nach Meldungen der Impfstellen haben bisher knapp 80 Prozent der Menschen ab 18 Jahren eine erste Spritze bekommen, gut 75 Prozent bereits die zweite.

Spahn sagte der Deutschen Presse-Agentur mit Bezug auf die RKI-Angaben, die Impfkampagne sei noch erfolgreicher als gedacht. "Das gibt uns zusätzliche Sicherheit für Herbst und Winter. Wir wollen mit Umsicht und Vorsicht Schritt für Schritt zurück in Freiheit und Normalität."

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Das RKI erläutert in dem Bericht, über den zunächst die Zeitungen der Funke Mediengruppe berichteten, es liege nahe, "dass die im Digitalen Impfquoten-Monitoring berichtete Impfquote als Mindest-Impfquote zu verstehen ist und eine Unterschätzung von bis zu 5 Prozentpunkten für den Anteil mindestens einmal Geimpfter beziehungsweise vollständig Geimpfter angenommen werden kann." Zur Anschauung: Fünf Prozentpunkte in der Erwachsenenbevölkerung entsprechen grob überschlagen 3,5 Millionen Menschen.

Manche Impfungen werden gar nicht erfasst

Hintergrund ist, dass in vom RKI durchgeführten Befragungen deutlich mehr Menschen angeben, bereits geimpft zu sein, als in der Statistik vermerkt sind. Das RKI nennt verschiedene Erklärungsansätze, unter anderem, dass in den Befragungen wenig impfbereite Menschen unterrepräsentiert sind.

Außerdem gibt das RKI an, dass Menschen mit schlechten Deutschkenntnissen nicht an der Befragung teilnehmen können. "Es besteht die Vermutung, dass Sprachbarrieren auch zu einer geringeren Inanspruchnahme der Covid-19 Impfung führen." Zudem würden bestimmte Impfungen in der Statistik gar nicht erfasst.

Bereits im August hatte das RKI von "gewisser Unsicherheit" bei der Interpretation von Impfquoten-Daten berichtet.

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