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Corona-Maßnahmen: Christian Lindner ist für die Impfpflicht

"Wir müssen uns öffnen"  

Lindner argumentiert für eine allgemeine Impfpflicht

02.12.2021, 14:05 Uhr | dpa

Corona-Maßnahmen: Christian Lindner ist für die Impfpflicht. Christian Lindner: Lange habe er auf eine Impfquote von 85 Prozent gehofft und sei nun "enttäuscht". (Quelle: imago images/Mike Schmidt)

Christian Lindner: Lange habe er auf eine Impfquote von 85 Prozent gehofft und sei nun "enttäuscht". (Quelle: Mike Schmidt/imago images)

Lange hatte Christian Lindner sich gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen, doch die aktuelle Corona-Lage hat seine Einstellung geändert. Auch zum Thema Lockdown äußerte sich der FDP-Politiker.

Der FDP-Bundesvorsitzende und designierte Bundesfinanzminister Christian Lindner macht sich angesichts der Corona-Lage für eine allgemeine Impfpflicht stark. Zu einer entsprechenden Ankündigung des designierten Bundeskanzlers Olaf Scholz (SPD) sagte Lindner am Donnerstag auf Bild Live: "Ich sage offen, dass meine Richtung auch die einer Impfpflicht ist." Allerdings kenne er die Anträge dazu noch nicht.

Lindner hatte sich lange gegen eine allgemeine Impfpflicht ausgesprochen. Er habe auf eine Impfquote von 85 Prozent gehofft und sei "enttäuscht, dass die Impfbereitschaft so gering ist", sagte er am Donnerstag.

"Es ist ein scharfes Schwert"

"Wir kommen deshalb immer wieder in diese Situationen wie jetzt, wo Freiheiten für alle eingeschränkt werden müssen", sagte Lindner. Er verwies auch auf ausreichende Erfahrungen mit den Impfstoffen. "Wir müssen uns öffnen für eine solche Impfpflicht. Es ist ein scharfes Schwert, aber ich glaube es ist verhältnismäßig."

Zu Forderungen nach einem Lockdown zur Bekämpfung der vierten Corona-Welle sagte Lindner: "Ich höre schon, dass viele in diesen Tagen nach einem Lockdown rufen und ich halte das für eine Ultima Ratio, das hatten wir ja auch schon." Er erinnerte daran, wie lange es nach dem November-Lockdown des vergangenen Jahres gedauert habe, das gesellschaftliche Leben wieder zu öffnen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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