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Lauterbach: "Impfstoff reicht nicht f├╝r Boosterkampagne"

Von afp, dpa
Aktualisiert am 15.12.2021Lesedauer: 4 Min.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): "Das hat viele ├╝berrascht ÔÇô mich auch".
Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD): "Das hat viele ├╝berrascht ÔÇô mich auch". (Quelle: Hannibal Hanschke/Reuters-bilder)
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In seinem neuen Amt als Gesundheitsminister hat sich Karl Lauterbach zun├Ąchst einen ├ťberblick ├╝ber den Bestand an Corona-Impfstoff verschafft. Das Ergebnis habe ihn selbst ├╝berrascht.

Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat best├Ątigt, dass im ersten Quartal 2022 ein Mangel an Corona-Impfstoff droht. "In der Tat, wir haben zu wenig Impfstoff. Das hat viele ├╝berrascht ÔÇô mich auch", sagte Lauterbach in den ARD-"Tagesthemen". Lauterbach hatte vergangene Woche angek├╝ndigt, sich einen ├ťberblick ├╝ber die vorr├Ątigen Impfstoff-Mengen zu verschaffen. Das Ergebnis dieser Inventur ist nun, dass die Reserven und Bestellungen f├╝r Januar bis M├Ąrz nicht ausreichen.

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Er arbeite bereits an einer L├Âsung und hoffe, in den kommenden Tagen eine positive Botschaft ├╝bermitteln zu k├Ânnen, sagte Lauterbach in der ARD. "Das l├Ąuft ├╝ber alle Kan├Ąle, die zur Verf├╝gung stehen, wir k├Ânnen hier nichts auslassen. Ich nutze auch die Kan├Ąle, die wir direkt zu den Unternehmen haben, aber es muss alles EU-konform funktionieren", erl├Ąuterte der Minister. "Wir m├╝ssen hier Geschwindigkeit gewinnen, von daher bin ich auf mehreren Ebenen hier unterwegs, schon seit dem Wochenende."

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Vers├Ąumnis von Jens Spahn?

Auf die Frage im ZDF-"heute journal", ob der Mangel auf ein Vers├Ąumnis des Lauterbach-Vorg├Ąngers Jens Spahn (CDU) zur├╝ckzuf├╝hren sei, sagte der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz (GMK), der bayerische Ressortchef Klaus Holetschek (CSU), es sei jetzt nicht die Frage, wo was bestellt worden sei. "Sondern die Frage ist, wie k├Ânnen wir noch mehr beschaffen."

Der Vorsitzende der Kassen├Ąrztlichen Bundesvereinigung, Andreas Gassen, sprach von einem fatalen Signal an alle, die mit vollem Einsatz die Pandemie bek├Ąmpften. "Wir haben in Deutschland gerade Rekordtempo beim Impfen in den Praxen erreicht, da kommt diese Nachricht", sagte Gassen "Bild". "Es ist niemandem zu erkl├Ąren, dass im Land der Impfstoffentwicklung zu wenig Impfstoff gekauft wurde."

Lauterbach erwartet bald Expertenrat zu Omikron

Laut "Spiegel" hatte Lauterbach schon am Dienstagnachmittag in einer Sitzung der Gesundheitsminister von Bund und L├Ąndern gesagt, dass von der Vorg├Ąngerregierung zu wenig Impfstoff beschafft worden sei. "Die Mengen reichen nicht, um die Booster-Impfkampagne zu fahren", wurde der Minister zitiert. Dies gelte f├╝r das gesamte erste Quartal. Im Januar w├╝rden nur rund 1,2 Millionen Impfdosen von Biontech f├╝r Boosterimpfungen zur Verf├╝gung stehen, hie├č es. Dies sei etwa ein Sechstel der vorherigen Menge.

Mit Blick auf die hochansteckende Omikron-Variante des Coronavirus will Lauterbach nach eigenen Angaben Empfehlungen des neuen Expertenrats der Bundesregierung abwarten. Weitergehende Kontaktbeschr├Ąnkungen noch vor Weihnachten schloss der Gesundheitsminister nicht aus: "Ich hoffe, dass das nicht n├Âtig sein wird, ich kann aber nicht dar├╝ber spekulieren. Ich m├Âchte einfach dem Expertenrat nicht vorgreifen".

Der Expertenrat war am Dienstag erstmals zusammengekommen und will noch vor Weihnachten eine erste Stellungnahme zur Omikron-Variante vorlegen. "Das wissenschaftlich Abgesicherte wird eine viel gr├Â├čere Rolle f├╝r die Bundesregierung und f├╝r mich spielen als in der Vergangenheit", f├╝hrte Lauterbach aus. "Wenn die Empfehlungen so w├Ąren, dass man radikale Schritte empfiehlt, dann w├╝rden wir die auf jeden Fall in Erw├Ągung ziehen."

Die Regierung treibt in der Pandemiebek├Ąmpfung als zentralen Baustein eine gro├če Impfkampagne voran. Dies liegt neben der massiven vierten Welle auch an der sich ausbreitenden, hochinfekti├Âsen Omikron-Variante. Lauterbach hatte nach seinem Amtsantritt angek├╝ndigt, sich einen ├ťberblick ├╝ber die vorr├Ątigen Impfstoffmengen zu verschaffen.

Erleichterungen beim Testen f├╝r Dreifach-Geimpfte

Ein Wegfall von Extra-Tests f├╝r Dreifach-Geimpfte bei Zugangsregeln nach dem Modell 2G plus soll f├╝r zus├Ątzliche Impfanreize sorgen. Auf diese Ma├čnahme hatten sich die Gesundheitsminister von Bund und L├Ąndern am Dienstagabend verst├Ąndigt. Die Erleichterungen sollen aber sp├Ątestens nach zwei Monaten ├╝berpr├╝ft werden, wie der GMK-Vorsitzende Holetschek nach den Beratungen sagte. In medizinischen und Pflegeeinrichtungen soll zum Schutz der dort besonders verwundbaren Menschen weiter auch von Geboosterten ein Test verlangt werden.

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Die Deutsche Stiftung Patientenschutz begr├╝├čte dies. "So kann das Virus gestoppt werden, bevor es unbemerkt in die Einrichtung kommt", sagte Vorstand Eugen Brysch der Deutschen Presse-Agentur. Nur leider ├╝bern├Ąhmen die Gesundheitsminister nicht die Verantwortung f├╝r die Organisation vor Ort. So laufe es wie im vergangenen Jahr. "Niemand da, der es macht", kritisierte Brysch.

An Test-Erleichterungen f├╝r dreifach Geimpfte war zuvor Kritik laut geworden. Manche Experten hielten diesen Schritt f├╝r verfr├╝ht. Lauterbach rechtfertigte ihn jedoch. "Der Verzicht auf die Testung von Geboosterten macht epidemiologisch Sinn", sagte er noch vor der Bund-L├Ąnder-Runde der Gesundheitsminister. Mit einer Auffrischungsimpfung habe man nur noch ein geringes Risiko, sich zu infizieren ÔÇô und ein noch geringeres, dass man f├╝r andere ansteckend sei.

Lauterbach: Booster ist das wichtigste Instrument gegen Omikron

Konkret geht es um Corona-Regeln nach dem Modell 2G plus ÔÇô also wenn bei Zugang nur f├╝r Geimpfte und Genesene (2G) zus├Ątzlich ein Test verlangt wird. 2G gilt nach den j├╝ngsten Bund-L├Ąnder-Beschl├╝ssen etwa f├╝r Gastst├Ątten, Freizeit- und Kultureinrichtungen; erg├Ąnzend k├Ânnen auch noch 2G-plus-Vorgaben dazu kommen. Holetschek erl├Ąuterte, dass eine Befreiung 15 Tage nach der Boosterimpfung greifen k├Ânne.

Lauterbach sagte in der ARD, wenn Omikron in Deutschland Fu├č fassen w├╝rde, m├╝sse man an den Beschluss erneut heran. Daher sei er auf zwei Monate begrenzt. F├╝r die jetzige Delta-Welle gebe es nun aber mehr Anreize f├╝r Boosterimpfungen ÔÇô und die seien das wichtigste Instrument, eine Omikron-Welle zu bek├Ąmpfen. Die verst├Ąrkende dritte Spritze soll in der Regel f├╝nf bis sechs Monate nach einer vollst├Ąndigen Grundimmunisierung gegeben werden.

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Von Tim Kummert
Von Fabian Reinbold, Elmau
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