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Regierung distanziert sich von Ex-Marineinspekteur

Von dpa
Aktualisiert am 24.01.2022Lesedauer: 1 Min.
Kay-Achim Schönbach bei dem umstrittenen Auftritt in Indien: Nach seinen Aussagen zum Ukraine-Konflikt hatte der Marine-Inspekteur am vergangenen Wochenende seinen Posten gerÀumt.
Kay-Achim Schönbach bei dem umstrittenen Auftritt in Indien: Nach seinen Aussagen zum Ukraine-Konflikt hatte der Marine-Inspekteur am vergangenen Wochenende seinen Posten gerÀumt. (Quelle: Manohar Parrikar Institute for Defence Studies and Analyses/Reuters-bilder)
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Mit seinen Aussagen zum Ukraine-Konflikt sorgte der ehemalige Inspekteur der Deutschen Marine fĂŒr Empörung. Die Bundesregierung hat nun ihre "klare Haltung" zur Krim und die Ablehnung von Schönbachs Positionen erklĂ€rt.

Die Bundesregierung hat sich ausdrĂŒcklich von den Aussagen des am Wochenende abgelösten Inspekteurs der Deutschen Marine, Kay-Achim Schönbach, distanziert. "Das ist nicht die Haltung der Bundesregierung, und die Bundesregierung hat eine klare Haltung, insbesondere was die Krim angeht und das internationale Recht und die Achtung des internationalen Rechts", sagte die stellvertretende Regierungssprecherin Christiane Hoffmann am Montag in Berlin.

Der Vizeadmiral hatte inmitten der Spannungen zwischen Russland und der Nato bei einem Auftritt in Indien VerstĂ€ndnis fĂŒr Kremlchef Wladimir Putin geĂ€ußert und erklĂ€rt: "Die Halbinsel Krim ist weg, sie wird nicht zurĂŒckkommen." Die Äußerungen lösten Empörung aus. Russland hatte sich 2014 die ukrainische Halbinsel Krim am Schwarzen Meer einverleibt.

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Die FĂŒhrung der Marine ĂŒbernahm Konteradmiral Jan Christian Kaack als Stellvertreter des Inspekteurs. In einem Tagesbefehl an Flotte und Truppe erinnerte er am Montag daran, "kĂŒhlen Kopf zu bewahren, den Blick nach vorne zu richten und den richtigen Kurs zu steuern". Kaack verwies auf den "Kompass Marine" zur Inneren FĂŒhrung der SeestreitkrĂ€fte. Dort heiße es unter anderem: "Wir sind uns bewusst, dass sich in unserem Auftreten und Handeln staatliches SelbstverstĂ€ndnis und politischer Wille ausdrĂŒckt."

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