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Kritik an Lauterbachs Warnung vor "Killervariante"

Von t-online, wan

Aktualisiert am 18.04.2022Lesedauer: 2 Min.
Karl Lauterbach: An seiner Warnung vor einer neuen Corona-Variante gibt es Kritik.
Karl Lauterbach: An seiner Warnung vor einer neuen Corona-Variante gibt es Kritik. (Quelle: Jürgen Heinrich/imago-images-bilder)
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Die Aussagen von Karl Lauterbach über eine neue und sehr gefährliche Variante des Coronavirus stoßen auf Kritik. Die Virologen Hendrik Streeck und Jonas Schmidt-Chanasit widersprechen dem Gesundheitsminister.

Karl Lauterbach hatte am Samstag vor einer möglichen neuen Variante des Coronavirus gewarnt, die sich im Herbst ausbreiten könnte. Sie könnte ähnlich ansteckend wie die Omikron–Variante, aber auch ähnlich tödlich wie der Delta-Typ sein.

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Der Hamburger Wissenschaftler Jonas Schmidt-Chanasit, der sich neben Ebola auch mit Coronaviren beschäftigt, zeigte sich verwundert. Auf Twitter schrieb er: "Was sind eigentlich diese Killervarianten ? Ich habe diese Beschreibung für Coronavirus Varianten bisher weder bei der WHO noch bei ECDE oder CDC gefunden."

Mehr Sachlichkeit gefordert

Gegenüber der "Bild"-Zeitung sagte Schmidt-Chanasit: "Der Begriff 'Killervariante' ist unwissenschaftlich und führt zu nichts als Verunsicherung in der Bevölkerung", sagt Schmidt-Chanasit. Er forderte mehr Sachlichkeit bei Stellungnahmen. Das Auftreten einer gefährlichen Variante sieht er als weniger wahrscheinlich und beruft sich auf die Weltgesundheitsorganisation WHO. Gegen die Befürchtungen von Lauterbach spreche auch die breite Grundimmunisierung der Bevölkerung.

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Sein Kollege Hendrik Streeck sagte der "Bild": "Statt daher vor Szenarien wie 'Killervarianten' zu warnen, wäre es wichtig, sich auf den Herbst und Winter vorzubereiten." Man könne die Entwicklung von Viren nicht vorhersagen oder sie beeinflussen.

Auch der CDU-Abgeordnete Timo Sorge versteht die Dramatik in Lauterbachs Appell nicht. "Eine Behauptung, die zahlreiche (wirkliche) Experten zu Recht infrage stellen. Wissenschaftliche Evidenz und solide Arbeit des Gesundheitsministers wären nicht nur zu Ostern sinnvoller, als apokalyptische Prognosen", schrieb er auf Twitter.

Lauterbach hatte am Sonntag in der "Bild" unterschiedliche neue Varianten beschrieben. "Es entwickeln sich gerade diverse Omikron-Subvarianten, die für mich Anlass zur Besorgnis sind. Die Abstände, in denen neue Varianten die alten ablösen, werden immer kürzer. Das bedeutet, dass wir uns immer schlechter auf die Mutationen vorbereiten können", sagte er der Zeitung. Es sei durchaus möglich, dass "wir eine hochansteckende Omikron-Variante bekommen, die so tödlich wie Delta ist. Das wäre eine absolute Killervariante."

WHO: Entwicklung der Corona-Varianten beobachten

Die WHO benennt derzeit die Delta- und die Omikron-Variante als "variants of concern (bedenkliche Varianten)". Sie betont aber, dass die Untervarianten von den Gesundheitsbehörden als eigenständige Linien überwacht und vergleichende Bewertungen ihrer Viruseigenschaften vorgenommen werden sollten.

Das New Yorker Gesundheitsamt berichtet von zwei gefährlichen Varianten von Omikron, BA.2.12 und BA.2.12.1 – mit einem geschätzten Wachstumsvorteil von 23 bis 27 Prozent gegenüber der vorherrschenden Variante. Sie könnten zu einer höheren Ansteckungsrate in der US-Metropole führen. Man weist aber auch darauf hin, dass eine vollständige Impfung und Test sowie Masken einen wirksamen Schutz böten.

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Von Liesa Wölm
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