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Corona: Schwerere Verläufe bei Omikron BA5? Karl Lauterbach widerspricht RKI


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Lauterbach widerspricht RKI-Erkenntnissen

Von t-online, lib

Aktualisiert am 12.07.2022Lesedauer: 2 Min.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach mit RKI-Chef Lothar Wieler (Archiv): Das Robert Koch-Institut sieht weiter keine wachsende Krankheitsschwere.
Gesundheitsminister Karl Lauterbach mit RKI-Chef Lothar Wieler (Archiv): Das Robert Koch-Institut sieht weiter keine wachsende Krankheitsschwere. (Quelle: Chris Emil Janßen/imago-images-bilder)
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Erkranken Menschen, die sich mit der dominanten Omikron-Subvariante infizieren, schwerer? Der Gesundheitsminister sieht das offenbar anders als das RKI.

Die Omikron-Variante BA5 des Coronavirus ist ansteckender als vorherige Varianten – aber sorgt sie auch für schwerere Verläufe bei Erkrankten? Darüber gibt es nun Verwirrung, denn Gesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hat diese Frage anders beantwortet, als es die aktuellen Forschungsergebnisse des Robert Koch-Instituts (RKI) tun.

Auf Twitter schreibt Lauterbach: "Die bisherigen Daten zeigen, dass Omikron BA5 Variante nicht nur ansteckender ist, sondern auch mehr Viren in die Zellen bringt. Das spricht auch für einen schwereren Verlauf." Eine entsprechende Anfrage von t-online hat das Gesundheitsministerium bislang nicht beantwortet.

RKI sieht dafür keine Hinweise

Das RKI hingegen sieht weiter keine wachsende Krankheitsschwere durch BA5. Im aktuellen Covid-19-Wochenbericht schreibt das Institut, es gebe keine Hinweise darauf, dass diese Variante an sich schwerere Verläufe verursache oder tödlicher sei als vorherige Varianten.

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Im Bericht weist das RKI allerdings darauf hin, dass "allein durch die starke Zunahme der Infektionsfälle" eine entsprechend höhere Zahl schwerer Verläufe zu beobachten sei, die zu mehr Krankenhauseinweisungen führten. Zudem würden die Sterbefallzahlen "im Zusammenhang mit den hohen Infektionszahlen beziehungsweise Nachmeldungen", ansteigen, "allerdings bisher nur leicht".

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Den Daten des Instituts zufolge ist die derzeit dominierende Omikron-Sublinie BA5 immer noch für den Großteil der Infektionen hierzulande verantwortlich. In der aktuellen untersuchten Stichprobe von vorletzter Woche machte sie bereits einen Anteil von 77 Prozent aus, nach 65 Prozent in der Woche zuvor. Der Anteil dürfte in der Zwischenzeit noch weiter gestiegen sein.

Inzidenz steigt auf über 700

Am Dienstagmorgen hat das RKI die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz mit 702,4 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 5 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner und Woche bei 661,4 gelegen (Vorwoche: 687,7; Vormonat: 333,7). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.

Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus – vor allem, weil bei Weitem nicht alle Infizierten einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen und Übermittlungsprobleme zur Verzerrung einzelner Tageswerte führen.

Fast 30 Millionen nachgewiesene Infektionen

Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 154.729 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 147.489) und 165 Todesfälle (Vorwoche: 102) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen und Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende viele Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden.

Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 29.180.489 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.

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Verwendete Quellen
  • Anfrage an das Gesundheitsministerium
  • berlinerzeitung.de: "Omicron BA5: Lauterbach widerspricht RKI"
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Eine Kolumne von Gerhard Spörl
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