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Greta Thunberg bei Anne Will: Kritik an Deutschland – Grüne "heuchlerisch"


Thunberg attackiert die Grünen

Von t-online, aj

Aktualisiert am 16.01.2023Lesedauer: 2 Min.
Greta Thunberg: Die Aktivistin tätigte umstrittene Aussagen.Vergrößern des BildesDie schwedische Umweltaktivistin Greta Thunberg: Sie protestierte in Lützerath und gab ARD-Moderatorin Anne Will ein Interview. (Quelle: Christopher Neundorf/imago images)
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Bei "Anne Will" wurde am Sonntagabend über die Klimaproteste in Lützerath diskutiert. Auch Klimaaktivistin Greta Thunberg kam zu Wort.

Während ihres Besuches in Lützerath hat Klimaaktivistin Greta Thunberg Polittalkerin Anne Will ein Interview gegeben. Thunberg kritisierte darin sowohl Deutschland als auch die Grünen scharf. "Deutschland ist historisch gesehen einer der größten Umweltverschmutzer weltweit. Was in Deutschland passiert, bleibt nicht in Deutschland", sagte sie. Das Gespräch wurde in der Sonntagausgabe der ARD-Talkshow ausgestrahlt (hier lesen Sie mehr zur Sendung).

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Als gelungenen Kompromiss sieht die 20-jährige Thunberg die Causa Lützerath nicht. "Von einer Außenperspektive erscheint es seltsam, dass wir ein Dorf opfern, um die anderen zu retten. Das macht keinen Sinn. Besonders wenn man an die Mengen CO2 denkt, die ausgestoßen werden, wenn man diese Pläne umsetzt".

Die Polizei schloss am Sonntag die Räumung des Protestdorfes Lützerath am rheinischen Braunkohletagebau weitestgehend ab. Nach dem vollständigen Abriss will RWE die darunterliegende Kohle schon im Frühjahr abbaggern.

Auch für die Grünen hatte Thunberg in dem Gespräch wenig Sympathie übrig: "Ich weiß nicht, wie die Diskussionen verliefen, aber es ist sehr heuchlerisch, was gerade passiert. Erst an den Demos für Lützerath teilnehmen und dann Lützerath opfern."

Auf Wills Einwand, man habe es hier mit einer akuten Versorgungskrise zu tun, konterte Thunberg: "Wollen Sie sagen, dass diese Kohlemine sofort Energie liefert?"

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Thunberg wurde von der Polizei weggetragen

Die schwedische Klimaaktivistin Greta Thunberg war am Sonntagnachmittag noch einmal überraschend an der Kante des Braunkohletagebaus bei Lützerath aufgetaucht. Ein dpa-Reporter berichtete, sie habe an einer Spontandemo teilgenommen und mit anderen Klimaaktivisten gesungen und getanzt.

Ein Polizeisprecher sagte, Thunberg habe kurzzeitig auf einem Wall an der Tagebaukante gesessen. Polizisten hätten sie zu ihrer eigenen Sicherheit aufgefordert, den Wall zu verlassen. Als sie dem nicht nachgekommen sei, hätten die Beamten sie einige Schritte weiter weggetragen. Dies sei harmonisch verlaufen. Anschließend sei die schwedische Klimaaktivistin ihrer Wege gegangen.

Verwendete Quellen
  • Anne Will vom 15. Januar 2023
  • Mit Material von dpa
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