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Könnte Sahra Wagenknecht eine neue Partei gründen? Sie würde besonders der AfD schaden


Neue Umfrage
Wagenknecht-Partei würde besonders einer Anderen schaden

Von t-online, jpd

Aktualisiert am 08.03.2023Lesedauer: 2 Min.
Sahra Wagenknecht bei einer Rede.Vergrößern des BildesSahra Wagenknecht bei einer Rede. (Quelle: IMAGO)
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Könnte Sahra Wagenknecht eine neue Partei gründen? Besonders die Anhängerschaft der AfD und der Linken könnten sich vorstellen, sie zu wählen.

Wegen ihrer russlandnahen Ansichten geriet Linken-Politikerin Sahra Wagenknecht in den vergangenen Monaten immer wieder in die Schlagzeilen. Bei einer Demonstration unter dem Motto "Aufstand für Frieden", die sie gemeinsam mit der Frauenrechtlerin Alice Schwarzer organisierte, waren auch ausdrücklich rechtsextreme Teilnehmerinnen und Teilnehmer willkommen. Es ist daher kaum verwunderlich, dass ausgerechnet AfD-Wählerinnen und -Wähler Interesse an einer möglichen Wagenknecht-Partei zeigen.

In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey für den "Spiegel" konnten sich 25 Prozent der Bevölkerung grundsätzlich "auf jeden Fall" oder "eher" vorstellen, eine Wagenknecht-Partei zu wählen. Den größten Zustimmungswert erreichte die Anhängerschaft der AfD. 64 Prozent könnten sich vorstellen, Wagenknecht in einer neuen Partei zu wählen. Bei Wählerinnen und Wählern der Linken sind es 53 Prozent. Auch wenn die Aufsplittung nach Parteipräferenzen statistisch deutlich ungenauer ist als in der Gesamtbevölkerung, sind die Zustimmungswerte der AfD- und Linken-Wählerschaft über denen anderer Parteien.

Einen deutlichen Unterschied gebe es nach "Spiegel"-Informationen zwischen Ost- und Westdeutschland. Demnach könnten sich 41 Prozent im Osten grundsätzlich vorstellen, eine von Wagenknecht neu gegründete Partei zu wählen. Im Westen sind es lediglich 19 Prozent.

Anfang März hatte Wagenknecht, die seit 2009 für die Links-Partei im Bundestag sitzt, angekündigt, sie werde für die nächste Bundestagswahl nicht mehr antreten. "Eine erneute Kandidatur für die Linke schließe ich aus", sagte die 53-Jährige der Zeitung "Rheinpfalz". Sie wolle sich nach Ablauf der Legislaturperiode entweder aus der Politik zurückziehen und als Publizistin und Buchautorin arbeiten. "Oder es ergibt sich politisch etwas Neues."

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