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Ryanair: Piloten wehren sich gegen die Arbeitsbedingungen

Ryanair-Chef gibt Fehler zu  

Piloten wehren sich gegen Arbeitsbedingungen

22.09.2017, 11:00 Uhr | AP

Ryanair: Piloten wehren sich gegen die Arbeitsbedingungen. Medienberichten zufolge haben Flugkapitäne und Co-Piloten Ryanairs angebotene Bonuszahlungen für die entstehenden Überstunden abgelehnt.  (Quelle: dpa/Clodagh Kilcoyne)

Medienberichten zufolge haben Flugkapitäne und Co-Piloten Ryanairs angebotene Bonuszahlungen für die entstehenden Überstunden abgelehnt. (Quelle: Clodagh Kilcoyne/dpa)

Angesichts der Kontroverse um etliche Flugstreichungen hat Ryanair-Chef Michael O'Leary Versäumnisse seiner Fluggesellschaft eingeräumt. "Wir machen Fehler", sagte O'Leary am Donnerstag auf der jährlichen Ryanair-Aktionärsversammlung in Dublin. "Dieses Mal haben wir uns einen groben Schnitzer geleistet."

Die Flugstreichungen dürften den Billigflieger Millionen von Euro kosten. 2100 Flüge müssen nach Konzernangaben in den kommenden sechs Wochen gestrichen werden, weil die Vergabe des Jahresurlaubs schiefgelaufen ist. Entschädigungszahlungen an Passagiere, die umbuchen müssen, könnten bis zu 25 Millionen Euro betragen. Dabei meldeten erste Fluggäste bereits Probleme bei der Kompensation, worüber sie sich auf der Facebook-Seite von Ryanair ausließen.

O'Leary sagte, er plane, die Piloten dazu zu bringen, in diesem Jahr auf eine Woche Urlaub zu verzichten, um weitere Flugstreichungen zu verhindern. Den Piloten werde gesagt, dass es an ihnen liege, ob es zu weiteren Streichungen komme, sagte O'Leary.

Piloten wollen Protest organisieren 

Medienberichten zufolge haben Flugkapitäne und Co-Piloten Ryanairs angebotene Bonuszahlungen für die entstehenden Überstunden abgelehnt. Der "Guardian" berichtete, dass Ryanair-Piloten versuchen, einen Protest gegen jegliche Mehrarbeit zu organisieren, die nicht in ihren Verträgen steht.

O'Leary bestand darauf, dass es keine Probleme zwischen dem Unternehmen und den Piloten gebe. Sollten Letztere sich aber schlecht benehmen, würde dies "das Ende der Süßigkeiten" bedeuten, sagte er – und verwies außerdem darauf, dass es zu keinem Arbeitskampf bei Ryanair kommen könne, da es keine Gewerkschaft gebe, die die Piloten vertrete.

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