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Nach Rede: AfD kündigt Beschwerde gegen Cem Özdemir an

Nach Bundestagsrede  

AfD kündigt Beschwerde gegen Cem Özdemir an

25.02.2018, 08:32 Uhr | dpa

Leidenschaftliche Özdemir-Rede im Bundestag (Screenshot: Deutscher Bundestag)
Leidenschaftliche Özdemir-Rede im Bundestag

Die AfD wollte den deutsch-türkischen Journalisten Yücel vom Bundestag für zwei umstrittene Texte maßregeln lassen. Doch einer nutzt die Debatte zu einem leidenschaftlichen Gegenschlag.

Cem Özdemir im Bundestag: Der ehemalige Grünen-Chef geißelt die AfD und ihre Politik in einer emotionalen Rede. (Quelle: t-online.de)


Wegen einer viel beachteten Bundestagsrede von Cem Özdemir will die AfD Beschwerde einlegen. Der Grünen-Politiker hatte die Partei scharf kritisiert und zeigt sich nun unbeeindruckt.

Die AfD will offiziell Beschwerde gegen die Bundestagsrede des Grünen-Politikers Cem Özdemir einlegen, in der er die AfD-Abgeordneten als Rassisten bezeichnet hatte. Der Parlamentsgeschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Bernd Baumann, sagte der "Bild am Sonntag", die AfD werde Özdemirs Rede "offiziell zum Thema im Ältestenrat machen".

Özdemir zeigt sich unbeeindruckt. "Ich sehe möglichen Vorwürfen seitens der AfD sehr gelassen entgegen", sagte der ehemalige Grünen-Chef der "BamS". Die AfD radikalisiere sich gerade "wie im Zeitraffer und für alle deutlich sichtbar". Er freue sich und sei dankbar "über die riesige Unterstützung aus der ganzen Breite unserer Gesellschaft, die ich nach meiner Rede erfahren durfte".

AfD wollte Yücel kritisieren lassen

Ein Antrag der AfD zur Missbilligung von Artikeln des deutsch-türkischen Journalisten Deniz Yücel war am Donnerstag im Bundestag auf heftige Kritik gestoßen. Özdemir hatte die AfD in seiner Rede scharf angegriffen und gesagt: "Wer sich so gebiert, ist ein Rassist." In Deutschland gebe es keine Zensurbehörde, sondern Pressefreiheit.

Yücel hatte ein Jahr ohne Anklage in der Türkei im Gefängnis gesessen. Die türkischen Behörden werfen ihm unter anderem "Terrorpropaganda" vor. Die Bundesregierung hatte das Verfahren in der Türkei massiv kritisiert und sich für die Freilassung des "Welt"-Korrespondenten eingesetzt.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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