• Home
  • Politik
  • Deutschland
  • Innenpolitik
  • 20-j├Ąhriger Fl├╝chtling offenbar zu Unrecht nach Afghanistan abgeschoben


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextMann legt abgetrennten Kopf vor GerichtSymbolbild f├╝r einen TextBei einer Frage weicht Scholz ausSymbolbild f├╝r einen TextAmpel einigt sich bei Verbrenner-AusSymbolbild f├╝r einen TextGr├╝nen-Politikerin stirbt nach RadunfallSymbolbild f├╝r einen TextEx-Bayern-Profi will zu PSGSymbolbild f├╝r einen TextKondomhersteller ist pleiteSymbolbild f├╝r einen TextBoateng k├╝ndigt Karriereende anSymbolbild f├╝r einen TextKomiker Nick Nemeroff stirbt mit 32Symbolbild f├╝r ein VideoDie versteckten Botschaften bei WimbledonSymbolbild f├╝r einen TextRon Perlman ist verheiratetSymbolbild f├╝r einen TextStromschlag: Baumarbeiter in LebensgefahrSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserSupermarkt: Warnung vor Abzock-MascheSymbolbild f├╝r einen TextDieses St├Ądteaufbauspiel wird Sie fesseln

20-J├Ąhriger offenbar zu Unrecht nach Afghanistan abgeschoben

Von afp
Aktualisiert am 18.07.2018Lesedauer: 2 Min.
Ein Flugzeug von Meridiana in Frankfurt.
Ein Flugzeug von Meridiana in Frankfurt. Ein Asylbewerber aus Neubrandenburg ist m├Âglicherweise rechtswidrig nach Afghanistan abgeschoben werden. (Quelle: Boris Roessler/dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Bundesinnenminister Seehofer (CSU) ger├Ąt wegen einer weiteren unrechtm├Ą├čigen Abschiebung unter Druck. Das Asylverfahren eines 20-j├Ąhrigen Afghanen war noch nicht abgeschlossen.

Nach der widerrechtlichen Abschiebung des Islamisten Sami A. ist offenbar erneut ein Fl├╝chtling rechtswidrig in sein Heimatland verbracht worden. Bei dem j├╝ngsten Abschiebeflug nach Afghanistan sei ein 20-J├Ąhriger an Bord gewesen, der nicht h├Ątte abgeschoben werden d├╝rfen, berichtet der NDR. Das Asylverfahren des Mannes war demnach noch nicht beendet. Das Bundesinnenministerium r├Ąumte inzwischen "Verfahrensfehler" ein.

Demnach hatte Nasibullah S. im Dezember 2015 Asyl beantragt, dies wurde jedoch im Februar 2017 vom Bundesamt f├╝r Migration und Fl├╝chtlinge (Bamf) abgelehnt. Der 20-J├Ąhrige hatte gegen die Ablehnung seines Asylantrags geklagt. Die Klage beim Verwaltungsgericht Greifswald war laut NDR noch anh├Ąngig, als der Mann von Polizisten aus seiner Unterkunft in Neubrandenburg in Mecklenburg-Vorpommern geholt und am 3. Juli zusammen mit 68 anderen Afghanen abgeschoben wurde.

Gerichtstermin eine Woche nach Abschiebung

"Wegen des laufenden Asylklageverfahrens h├Ątte keine Abschiebung erfolgen d├╝rfen", teilte der Gerichtssprecher dem NDR mit. In der Woche nach der Abschiebung h├Ątte Nasibullah S. vor Gericht angeh├Ârt werden sollen. Wie der Sender unter Berufung auf ihm vorliegende Dokumente berichtete, gingen das Bamf und die Ausl├Ąnderbeh├Ârde jedoch davon aus, dass die Ablehnung des Asylantrags rechtskr├Ąftig sei und der Mann abgeschoben werden k├Ânne.

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
J├╝rgen Gosch macht sein Edelrestaurant auf Sylt wieder dicht
J├╝rgen Gosch ist Inhaber der gleichnamen Fischkette Gosch. F├╝r sein Edelrestaurant hingegen lief es nicht so gut.


Eine Sprecherin des Bundesinnenministeriums teilte auf Anfrage des NDR mit, das Bamf sei trotz eines richterlichen Hinweises "von einer Verfristung der vom Asylbewerber eingereichten Klage ausgegangen". Das Bamf habe den Hinweis des Verwaltungsgerichts, dass die Klage noch anh├Ąngig sei, der zust├Ąndigen Ausl├Ąnderbeh├Ârde nicht mitgeteilt.

"Verfahrensfehler beim Bamf"

Die Abschiebung h├Ątte verhindert werden k├Ânnen, wenn das Bamf auf den entsprechenden Hinweis des Verwaltungsgerichts hin, mit einer erneuten ├ťberpr├╝fung des Sachverhaltes reagiert h├Ątte. Im vorliegenden Fall seien "Verfahrensfehler beim Bamf zu konstatieren".

Die Anw├Ąltin von Nasibullah S., Sonja Steffen, hat nach eigenen Angaben bereits beantragt, dass die Beh├Ârden ihren Mandanten zur├╝ck nach Deutschland holen, damit er sein Verfahren beenden kann. Steffen ist auch Stralsunder SPD-Bundestagsabgeordnete.

Der Mann geh├Ârte zu "Seehofers 69"

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) war wegen der Sammelabschiebung nach Afghanistan und seinem Umgang damit in die Kritik geraten. Er hatte sich zufrieden dar├╝ber gezeigt, dass ausgerechnet an seinem 69. Geburtstag 69 Afghanen abgeschoben wurden. Am Tag danach wurde bekannt, dass einer der Abgeschobenen nach seiner Ankunft in Kabul Suizid begangen hatte.

Empfohlener externer Inhalt
Twitter

Wir ben├Âtigen Ihre Einwilligung, um den von unserer Redaktion eingebundenen Twitter-Inhalt anzuzeigen. Sie k├Ânnen diesen (und damit auch alle weiteren Twitter-Inhalte auf t-online.de) mit einem Klick anzeigen lassen und auch wieder deaktivieren.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit k├Ânnen personenbezogene Daten an Drittplattformen ├╝bermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Derzeit wird auch ├╝ber die Abschiebung des als islamistischer Gef├Ąhrder eingestuften Sami A. nach Tunesien diskutiert. Der Mann war am vergangenen Freitag in sein Heimatland abgeschoben worden, obwohl ein Gericht dies am Vorabend untersagt hatte.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Johannes Bebermeier
  • Tim Kummert
Von Johannes Bebermeier, Tim Kummert
  • Johannes Bebermeier
Von J. Bebermeier, S. B├Âll, M. Hollstein
AfghanistanCSUGreifswaldHorst SeehoferNeubrandenburg
Politiker

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website