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Kramp-Karrenbauer: Dämpfer für Friedrich Merz auf Ministeramt-Ambitionen

"Kein Handlungsbedarf"  

Kramp-Karrenbauer dämpft Merz' Ambitionen auf Ministeramt

27.12.2018, 09:02 Uhr | AFP

CDU-Debatte um die Rolle von Friedrich Merz (Quelle: Imago)
CDU diskutiert über Rolle von Friedrich Merz

Endet das überraschende Comeback direkt wieder?

Zukunft: Die CDU diskutierte zuletzt über die Rolle von Friedrich Merz. (Quelle: Reuters)


Für die neue CDU-Chefin ist das Regierungskabinett voll besetzt, es gäbe keinen Platz für Friedrich Merz. Ein deutscher EU-Kommissar könnte sich Merz allerdings in anderer Spitzenposition vorstellen.

Die neue CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer macht ihrem vormaligen Konkurrenten um das Amt, Friedrich Merz, keine Hoffnungen auf einen Ministerposten. Sie habe beim letzten Kabinettsfrühstück durchgezählt und festgestellt: "Das Kabinett war vollzählig", sagte Kramp-Karrenbauer der Wochenzeitung "Die Zeit". "Es gibt da also für die Kanzlerin keinen Handlungsbedarf."

Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) hält Friedrich Merz hingegen für einen möglichen Kanzlerkandidaten. "Fast die Hälfte der Parteitagsdelegierten wollten Friedrich Merz als CDU-Vorsitzenden – und ein CDU-Vorsitzender ist immer auch ein möglicher Kanzlerkandidat", sagte Oettinger den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

CDU-Chefin hat "Zugriffsrecht"

Die Entscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur liege aber "zuallererst" bei der neuen CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer. Die Parteichefin sei "für die programmatische und personelle Ausrichtung der CDU verantwortlich – und sie hat das erste Zugriffsrecht auf die Kanzlerkandidatur", sagte Oettinger der Funke Mediengruppe. Doch gebe es dabei "keinen Automatismus".

Oettinger betonte, die CDU brauche "den Sachverstand und die Autorität von allen drei Bewerbern um den Parteivorsitz". Merz sollte ein Aktivposten in der CDU bleiben, betonte er. Dass für ihn "nicht sofort" die Regierung umgebildet werde, sei "doch völlig klar".

Es werde aber zu Veränderungen in der Bundesregierung kommen, spätestens 2021 mit der nächsten regulären Bundestagswahl, vielleicht auch früher. Oettinger riet seinem Parteifreund Merz, "zunächst einmal bei einem Parteiprojekt mitwirken – in einer Programmkommission oder in einem hochrangigen Beirat".

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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