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Deutschland: Arbeitsminister Heil will Leistungen für Asylbewerber anheben

Anpassung an Verbraucherpreise  

Heil will Asylbewerber-Leistungen anheben

10.03.2019, 12:40 Uhr | AFP

Deutschland: Arbeitsminister Heil will Leistungen für Asylbewerber anheben. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: Laut einem Medienbericht plant sein Ministerium, die Leistungen für Asylbewerber anzupassen. (Quelle: dpa/Carsten Koall)

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil: Laut einem Medienbericht plant sein Ministerium, die Leistungen für Asylbewerber anzupassen. (Quelle: Carsten Koall/dpa)

Hubertus Heil plant laut einem Medienbericht eine Erhöhung der Leistungen für Asylbewerber – gesetzlichen Vorgaben entsprechend. Gegen das Vorhaben des Arbeitsministers regt sich Widerstand.

Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) plant laut einem Bericht der "Bild am Sonntag" ein Gesetz zur Erhöhung der Leistungen für Asylbewerber. Demnach sollen alleinstehende Erwachsene statt bisher 135 Euro Taschengeld im Monat künftig 150 Euro erhalten. Auch bei Jugendlichen und Kindern seien Erhöhungen geplant. Das geplante Gesetz muss erst noch zwischen den Ministerien abgestimmt werden. Es soll Anfang 2020 in Kraft treten, wie eine Ministeriumssprecherin der "BamS" bestätigte.

Die Regierung ist gesetzlich verpflichtet, die Asylbewerberleistungen regelmäßig anzupassen. Grundlage ist die jährliche Einkommens- und Verbraucherstichprobe. Die letzte Erhöhung liegt bereits drei Jahre zurück, weil ein Gesetzentwurf zur Erhöhung im Bundesrat gescheitert war.

Widerstand ist bereits angekündigt

Auch gegen die neuen Pläne regt sich Widerstand. "Mit einer Erhöhung der Leistungen senden wir das falsche Signal in die Herkunftsländer", sagte CDU-Fraktionsvize Thorsten Frei der "Bild am Sonntag". Deutschland zahle bereits mit die höchsten Sozialleistungen in Europa. "Sie sind ein wesentlicher Anreiz für eine Antragstellung in Deutschland, und wir müssen deshalb vorhandene Möglichkeiten für ihre Absenkung nutzen."

Frei forderte eine deutliche Absenkung der Leistungen für Asylbewerber, die bereits in einem anderen EU-Staat einen Antrag gestellt haben. "Für Dublin-Fälle darf es künftig nichts mehr bis auf die Rückfahrkarte geben."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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