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Lars Klingbeil: Kramp-Karrenbauer zu "rückwärtsgewandt" für Kanzleramt

Laut SPD-Generalsekretär  

Kramp-Karrenbauer zu "rückwärtsgewandt" für Kanzleramt

08.05.2019, 11:56 Uhr | AFP

Lars Klingbeil: Kramp-Karrenbauer zu "rückwärtsgewandt" für Kanzleramt. Annegret Kramp-Karrenbauer: Die CDU-Vorsitzende kann nach Aussage von Lars Klingbeil keine Kanzlerin werden. (Quelle: imago images/Christian Spicker)

Annegret Kramp-Karrenbauer: Die CDU-Vorsitzende kann nach Aussage von Lars Klingbeil keine Kanzlerin werden. (Quelle: Christian Spicker/imago images)

CDU-Chefin Krampf-Karrenbauer ist nach Aussage des SPD-Generalsekretärs nicht für den Posten der Kanzlerin geeignet. Von der eigenen Partei fordert Klingbeil mehr Geschlossenheit. 

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil hat der CDU-Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer einen rückwärtsgewandten Kurs vorgeworfen und ihr Chancen auf das Kanzleramt abgesprochen. "Ich sehe nicht, dass jemand, der so rückwärtsgewandt agiert, Kanzlerin in diesem Land werden kann", sagte Klingbeil der Düsseldorfer "Rheinischen Post" vom Mittwoch. Es sei offensichtlich, wohin es mit der CDU unter der neuen Chefin gehe, "zurück und nach rechts".

Tagelang habe Kramp-Karrenbauer sich zudem an Juso-Chef Kevin Kühnert wegen dessen Sozialismus-Äußerungen festgebissen. "Angela Merkel ist deutlich souveräner mit solchen Situationen umgegangen", sagte Klingbeil mit Blick auf die Regierungschefin.

"Fehlende Geschlossenheit"

Von der eigenen Partei verlangte der Generalsekretär mehr Einigkeit in der Debatte um Kühnerts Enteignungsthesen. "Was einer Partei schadet, ist fehlende Geschlossenheit", sagte er. "Und da waren einige Tweets und Kommentare in den letzten Tagen nicht unbedingt hilfreich."
 

 
Klingbeil selbst hatte sich vergangene Woche von der Forderung des Juso-Chefs distanziert, Großunternehmen wie den Automobilkonzern BMW zu kollektivieren. Kühnert habe über eine "gesellschaftliche Utopie" gesprochen. "Diese ist nicht meine und auch keine Forderung der SPD", hatte er betont.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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