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Wahlsieg der AfD – Buchautor Lochthofen wettert über Gera: "Eine Loser-Stadt"

Nach Wahlsieg der AfD  

Buchautor wettert über Gera: "Das ist eine Loser-Stadt"

31.05.2019, 14:08 Uhr | lw, t-online.de

Wahlsieg der AfD – Buchautor Lochthofen wettert über Gera: "Eine Loser-Stadt" . Eine AfD-Wahlkampfveranstaltung in Gera: In der Stadt in Thüringen erreichte die rechte Partei knapp 29 Prozent. (Quelle: AP/dpa/Jens Meyer)

Eine AfD-Wahlkampfveranstaltung in Gera: In der Stadt in Thüringen erreichte die rechte Partei knapp 29 Prozent. (Quelle: Jens Meyer/AP/dpa)

Gera ist eine "Loser-Stadt" – meint Sergej Lochthofen. Der ehemalige Chef der "Thüringer Allgemeinen" sieht es als großen Misserfolg, dass die AfD dort so gut abgeschnitten hat. Mehrere Politiker reagieren auf seine Kritik. 

Die AfD hat bei den Kommunalwahlen in Ostdeutschland erfolgreich abgeschnitten – auch in Thüringen. Während die Grünen in der Hochschulstadt Gera auf 6,7 Prozent der Stimmen kommen, erhält die AfD knapp 29 Prozent und wird damit Wahlsieger. Der Buchautor und Journalist Sergej Lochthofen ist enttäuscht von diesem Wahlergebnis.

Einem Bericht von "Spiegel Online" zufolge fordert er von jungen Menschen: "Gehen Sie aus Gera weg!". Und er geht noch weiter: "Das ist eine Loser-Stadt." Der ehemalige Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen" ist der Meinung, Gera gehe unter. Damit löst er eine hitzige Debatte aus.

Sergej Lochthofen: Der Autor war 20 Jahre lang Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen".  (Quelle: imago images/Viadata)Sergej Lochthofen: Der Autor war 20 Jahre lang Chefredakteur der "Thüringer Allgemeinen". (Quelle: Viadata/imago images)

Reaktionen auf Lochthofen

Der parteilose Oberbürgermeister der Stadt, Julian Vonarb, reagierte auf Lochthofens Worte dem Bericht zufolge entrüstet. Er verteidigte Gera: Die Stadt sei "ganz und gar nicht trostlos" und viele Einwohner besäßen "ein hohes Maß an Heimatverbundenheit".

Auch die SPD-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Kaiser setzt sich für ihre Heimatstadt ein: "Natürlich ist nicht alles perfekt, doch wo ist es das schon?", fragt sie in der "Thüringischen Landeszeitung". Sie halte Gera für eine "lebenswerte Stadt, in der viel passiert". 


Auch Wolfgang Tiefensee, SPD-Landeschef, stammt aus Gera. Er kann Lochthofens Reaktion auf das Wahlergebnis nicht nachvollziehen, heißt es bei "Spiegel Online": Es werde daran gearbeitet, die Stadt weiterzuentwickeln und lebenswerter zu machen. Lochthofen solle sich selbst ein Bild vor Ort machen. Die AfD stellt in Gera künftig 12 Stadträte.

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