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Neue Regierung: Veränderter Zuschnitt der Ministerien festgelegt

Neue Bundesregierung  

Veränderter Zuschnitt der Ministerien festgelegt

09.12.2021, 06:48 Uhr | AFP

Steinmeier ernennt Scholz zum Bundeskanzler

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dem neuen Bundeskanzler Olaf Scholz die Ernennungsurkunde überreicht. (Quelle: Reuters)

Olaf Scholz erhält die Ernennungsurkunde vom Bundespräsidenten. (Quelle: Reuters)


Nach seiner Amtsübernahme hat der neue Bundeskanzler Olaf Scholz in der neuen Bundesregierung die Änderungen der Zuständigkeiten mehrerer Ministerien festgelegt. Der Überblick.

Die neue Ampel-Bundesregierung hat unter den Ministerien Zuständigkeiten vor allem für die Klimapolitik sowie für Digitales zum Teil grundlegend neu verteilt. Hier die Änderungen:

Die internationale Klimapolitik, für die bisher das Umweltressort zuständig war, wird demnach vom Auswärtigen Amt von Ministerin Annalena Baerbock (Grüne) übernommen. Der Bereich Klimaschutz wechselt vom Umwelt- in das Klima- und Wirtschaftsressort von Robert Habeck (Grüne). Er verantwortet zusätzlich den Bereich der Gebäudesanierung und wird damit für Klimaschutz im Gebäudebereich zuständig sein.

Diese Zuständigkeiten werden damit nicht dem neu geschaffenen Ministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen von Klara Geywitz (SPD) zugeordnet. Bislang gehörte der gesamte Bereich Bau zum Innenministerium, von wo aus er nun durch den Organisationserlass in ein eigenes Ressort ausgelagert wird.

Das von Volker Wissing (FDP) geführte Ministerium für Digitales und Verkehr bekam die bisher dem Wirtschaftsressort zugeordnete "Zuständigkeit für Telekommunikation" einschließlich der "Fach- und Rechtsaufsicht über die Bundesnetzagentur" sowie die Zuständigkeit für "nationale, europäische und internationale Digitalpolitik". Auch aus dem Kanzleramt wurden Kompetenzen im Digitalbereich übertragen.

 (Quelle: t-online) (Quelle: t-online)

Das von Nancy Faeser (SPD) geleitete Innenministerium ist fortan für die Konsolidierung der Informationstechnik des Bundes verantwortlich. Sie erhält dazu Kompetenzen, die bisher im Bundeskanzleramt angesiedelt waren.

Umweltministerin Steffi Lemke (Grüne) ist ihrerseits für den gesamten Bereich Verbraucherschutz zuständig, der bislang zum Justizressort zählte. Aus dem Agrarministerium erhält der Umweltbereich zudem die Kompetenzen für Produktsicherheit mit Ausnahme des Bereichs Tabakerzeugnisse. Darüber hinaus bekommt Lemke aus dem Wirtschaftsministerium "alle verbliebenen Zuständigkeiten für Kernenergie", allerdings ohne den Bereich "Finanzierung von Rückbau und Entsorgung".

Für Bürokratieabbau und bessere Rechtsetzung sowie den dafür geschaffenen beratenden Normenkontrollrat ist Justizminister Marco Buschmann (FDP) verantwortlich. Diese Bereiche waren zuvor im Bundeskanzleramt angesiedelt.

Dorthin wandert vom Wirtschaftsressort die Zuständigkeit für die neuen Länder. Dieses Amt übt in der neuen Regierung der bisherige Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, als Staatsminister aus.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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