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AKK als Kanzlerin? Armin Laschet fordert Ende der Debatte um Kandidatur

"Fragen klären, wenn sie anstehen"  

Kanzlerkandidatur der Union – Laschet will Debatte beenden

12.06.2019, 10:19 Uhr | AFP

AKK als Kanzlerin? Armin Laschet fordert Ende der Debatte um Kandidatur . NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU): "Bei einer Urabstimmung würde die CDU naturgemäß dominieren." (Quelle: imago images)

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet (CDU): "Bei einer Urabstimmung würde die CDU naturgemäß dominieren." (Quelle: imago images)

Armin Laschet selbst hat den Anspruch seiner Parteichefin Kramp-Karrenbauer auf die Kanzlerkandidatur der Union in Frage gestellt. Nun stellt sich der NRW-Ministerpräsident hinter die CDU-Chefin.

Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) hat ein Ende der Debatte um die Kanzlerkandidatur der Union gefordert. Laschet sagte den Zeitungen der Funke Mediengruppe, es sei völlig klar, dass Parteichefin Annegret Kramp-Karrenbauer "diesen Prozess selbstverständlich führen und einen Vorschlag machen" werde. "Dennoch werbe ich dafür, die Personaldebatte jetzt zu beenden."

CDUund CSU würden sich vor der nächsten Bundestagswahl auf einen Kanzlerkandidaten einigen. "Annegret Kramp-Karrenbauer hat vorgeschlagen, dass die CDU sich dieser Frage auf einem Parteitag Ende 2020 widmen sollte. Wir sollten also die Fragen klären, wenn sie anstehen und nicht vorher."

Laschet selbst löste Debatte aus

Zuvor hatte Unionsfraktionschef Ralph Brinkhaus gesagt, Kramp-Karrenbauer werde die nächste Kanzlerkandidatin sein. Die konservative Werteunion wiederum forderte, den nächsten Kanzlerkandidaten oder die Kandidatin per Urwahl zu bestimmen. Laschet selbst hatte über Pfingsten für Aufmerksamkeit gesorgt, als er sagte, mit Kramp-Karrenbauers Wahl zur Parteivorsitzenden sei noch keine Entscheidung über die nächste Kanzlerkandidatur verbunden gewesen.

Wine von der Werteunion geforderte Urwahl lehnte Laschet jetzt in den Funke-Zeitungen ab und verwies auf die Zusammenarbeit mit der CSU. "Es ist eine gemeinsame Entscheidung von CDU und CSU. Bei einer Urabstimmung würde die CDU naturgemäß dominieren."

Die CDU-interne Debatte findet vor dem Hintergrund der Führungskrise in der SPD statt, die Zweifel am Fortbestand der großen Koalition nährt. Die Diskussion zeigt aber auch, dass zumindest in Teilen der CDU die Eignung von Parteichefin Kramp-Karrenbauer als Kandidatin in Frage gestellt wird.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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