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Union will schnelles Treffen mit neuem SPD-Duo – noch vor Weihnachten

Noch vor Weihnachten  

Union will schnelles Treffen mit neuem SPD-Duo

09.12.2019, 07:23 Uhr | rtr, dpa

SPD-Parteitag: Neues Spitzenduo, Groko geht weiter, Rede-Duell zwischen Heil und Kühnert

Unter der neuen Doppelspitze aus Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans trat die kriselnde Partei am Freitag in Berlin geschlossen auf. Wenn auch mit kleinen Kratzern. (Quelle: Reuters)

SPD: An Kevin Kühnert führt kein Weg mehr vorbei, auf dem Parteitag lieferte er sich ein kleines Rede-Duell mit Arbeitsminister Heil. (Quelle: Reuters)


CDU und CSU wollen sich noch vor Weihnachten mit der neuen SPD-Führung treffen. Die Gespräche dürfen schwierig werden. Die Union will sich auf neue Forderungen der SPD nicht einlassen.

Die Spitzen von CDU und CSU wollen noch vor Weihnachten mit der neuen SPD-Führung über die Zukunft der großen Koalition reden. Das wurde nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin aus Unionskreisen bei einer Telefonkonferenz der Parteichefs Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) und Markus Söder (CSU) mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und weiteren Vertretern der Unionsspitze am Sonntagnachmittag deutlich.

Die Union erachte einen Koalitionsausschuss vor Weihnachten für wichtig, hieß es anschließend. Es habe bereits am Freitag ein Telefonat von Kramp-Karrenbauer mit dem neu gewählten SPD-Vorsitzenden-Duo Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans gegeben. Es sei ein gutes Gespräch gewesen. Die Vorsitzenden von CDU und CSU wollten die SPD-Chef nun bald persönlich treffen.
 


In der Telefonkonferenz wurde nach diesen Informationen zu den SPD-Forderungen beim Parteitag am Wochenende in Berlin unterstrichen, der Bundeshaushalt für das kommende Jahr stehe fest. Er werde für Pläne der SPD nicht wieder geöffnet, da sei sich die Union einig, hieß es. Nach diesen Informationen gibt es von Unionsseite eine Unsicherheit, mit wem man bei der SPD reden müsse, wenn es um Themen der großen Koalition gehe – der Fraktion oder den Parteichefs Esken und Walter-Borjans. CDU und CSU hätten die Sorge, dass die SPD dauerhaft die Mitte verlasse, was die Zusammenarbeit schwierig machen könne, wurde zudem betont.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen Reuters, dpa

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