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CDU-Ostbeauftragter: CDU-Ostbeauftragter gibt Linken Schuld am Aufstieg der AfD

Erfolge der Rechtspopulisten  

CDU-Ostbeauftragter gibt Linken Schuld am Aufstieg der AfD

17.02.2020, 17:24 Uhr | AFP

CDU-Ostbeauftragter: CDU-Ostbeauftragter gibt Linken Schuld am Aufstieg der AfD. Marco Wanderwitz (CDU) Ostbeauftragter der Bundesregierung: "Die größte Gefahr ist der Rechtsradikalismus." (Quelle: dpa/Britta Pedersen)

Marco Wanderwitz (CDU) Ostbeauftragter der Bundesregierung: "Die größte Gefahr ist der Rechtsradikalismus." (Quelle: Britta Pedersen/dpa)

Die CDU sucht nach Gründen für den Aufstieg der AfD im Osten. Marco Wanderwitz sieht auch eine Mitschuld bei der Linken: Sie habe den neuen Rechten erst den Weg geebnet.

Der neue Ostbeauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz (CDU), hat der Linkspartei eine Mitschuld am Aufstieg der AfD gegeben. "Ein Stück weit profitiert die AfD von dem, was die Linkspartei 30 Jahre lang formuliert hat, dass nämlich alles schlecht sei", sagte er am Montag dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. "Das kann sie jetzt ernten, alle Protestwähler sind bei der AfD angekommen, das Feld haben vorher andere bestellt."

Er stelle die Linke nicht auf eine Stufe mit der AfD, sagte Wanderwitz zugleich. "Die größte Gefahr ist der Rechtsradikalismus." Das bedeute aber "natürlich nicht, dass wir nach links keine Grenzen kennen". Außerdem gebe es in der Linken immer noch Leute, die in der DDR Unrecht begangen hätten.

Die Linke nur in Thüringen erfolgreich

Die Linke gehe in Ostdeutschland überall in den Keller, sagte der CDU-Politiker weiter. In Sachsen sei sie laut einer neuen Umfrage hinter den Grünen einstellig. Der Erfolg der Partei in Thüringen sei einzig und allein das Verdienst des bisherigen Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, der alles andere "als ein sozialistischer Einpeitscher" sei.

Wanderwitz' im Zuge der Thüringen-Affäre abgelöster Vorgänger Christian Hirte (CDU) hatte sich zum Verhältnis von Linken und AfD ähnlich geäußert. "Man könnte sagen, dass die PDS-Linke gesellschaftlich gesät hat, was heute die AfD erntet", hatte er im August 2019 gesagt.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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