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Ex-CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer will erstmals in den Bundestag

Im Saarland  

Kramp-Karrenbauer kandidiert für den Bundestag

04.02.2021, 15:12 Uhr | dpa, ds

Ex-CDU-Chefin Kramp-Karrenbauer will erstmals in den Bundestag. Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer: Die Saarländerin gehört dem Bundestag noch nicht an.  (Quelle: imago images/Christian Spicker)

Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer: Die Saarländerin gehört dem Bundestag noch nicht an. (Quelle: Christian Spicker/imago images)

Ex-CDU-Chefin und Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer kandidiert erstmals bei einer Bundestagswahl: In Saarbrücken will sie ein Direktmandat holen – der Wahlkreis ist hart umkämpft.

Bundesverteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (58) will in den Bundestag. Die frühere CDU-Bundesvorsitzende werde sich für das Direktmandat im Wahlkreis Saarbrücken bewerben, sagte sie der "Saarbrücker Zeitung" am Donnerstag.

Die Karriere von Kramp-Karrenbauer: Kramp-Karrenbauer war von 2011 bis 2018 Ministerpräsidentin im Saarland, wo sie bei der Landtagswahl 2017 einen klaren Wahlsieg errang. Im Februar 2018 wurde sie zur Generalsekretärin der Bundes-CDU und im Dezember 2018 zur Parteivorsitzenden gewählt. Im Sommer 2019 wurde sie zudem Nachfolgerin von Ursula von der Leyen als Verteidigungsministerin. Im Frühjahr 2020 kündigte Kramp-Karrenbauer ihren Rücktritt als Parteichefin an – wegen der Corona-Pandemie wurde allerdings erst im Januar 2021 mit Armin Laschet ein Nachfolger gewählt.  

Die Saarländerin gehört dem Bundestag noch nicht an. Dem Bericht der "Saarbrücker Zeitung" (Freitag) zufolge sei davon auszugehen, dass Kramp-Karrenbauer auch für einen Spitzenplatz auf der CDU-Landesliste im Saarland antreten werde.

Bei der letzten Bundestagswahl war der heutige Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier Spitzenkandidat der Saar-CDU. Der Wahlkreis Saarbrücken wurde bei der Bundestagswahl 2017 von der SPD-Kandidatin Josephine Ortleb mit einem Vorsprung von 0,7 Prozentpunkten vor dem CDU-Bewerber Bernd Wegner gewonnen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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